Kugelhagelnde Rotgardisten
“Dem Rotgardisten werden wir nicht weichen, schickt er auch die Kugelhagel dicht. Mit uns stehn Kameraden ohnegleichen, und ein Rückwärts gibt es für uns nicht.” Illustriert mit einem Foto von Wassilij Wereschtschagins Gemälde “Apotheose des Krieges” aus dem Jahr 1871 und angekündigt mit der Bemerkung “Satire darf alles”, zierte die aufgeführte Textpassage zwei Tage lang die Benutzerseite von Achim Raschka. Selbst oberflächlichen Wikipedia-Beobachtern ist der Name Raschka kein Unbekannter. Als Artikel-Vielschreiber im Bereich Biologie und einer der wichtigsten Aktivisten beim deutschsprachigen Lexikonableger war er in der großen Wikipedia-Story des Wochenmagazins Stern im Dezember letzten Jahres mit Foto dabei. Auch das Textzitat ist nicht ganz unbekannt. Allerdings: Im Original, dem von Gudrun Kabisch und Paul Dessau geschriebenen Lied “Spaniens Himmel”, ist nicht von “Rotgardisten” die Rede, sondern von Faschisten. Als Song des Thälmann-Bataillons, einer Einheit der Internationalen Brigaden im Spanischen Bürgerkrieg 1936 bis 1939, ist “Spaniens Himmel” trotz seines heutzutage antiquiert wirkenden Pathos fester Bestandteil der linken, antifaschistischen Widerstandskultur. Eine bekannte Interpretation stammt von dem Liedermacher Hannes Wader. In den letzten Jahren griffen allerdings auch Rechtsradikale verstärkt linke Liedinhalte auf. Eine abgewandelte, in der Neonazi-Szene zirkulierende Version des Spanien-Songs stammt etwa von der Rechtsrockgruppe Zyklon B. Der Text ist zwar verboten, im Internet via Google-Suche allerdings mühelos zu finden. Frage: Steht im deutschsprachigen Lexikonableger eine kommunistische Machtergreifung bevor? Oder ist das Liedzitat auf der Raschka-Userseite eine wikipedianische Satire, verständlich mal wieder nur für Eingeweihte? Nachhilfe beim Lachen liefert der folgende Beitrag.
Immerhin: Über eine Frage ließ die zwei Tage online stehende Satire des prominenten Wikipedia-Biologen keine Zweifel aufkommen: bei welcher Sorte von Wikipedia-Usern es sich seiner Ansicht nach um Rotgardisten handelt. Das Anklicken des Reizwörtchens führte direkt zu einer User-Unterseite – dem “Diderot-Club für eine freie Wikipedia”. Projektintern ist die seit Anfang des Jahres bestehende Seite nicht unumstritten. Angelegt von Andrax, einem dezidiert projektkritischen User, hat sie sich zu einem Kristallisationspunkt entwickelt für User(innen), die Gefahr anmelden in Sachen Machtmißbrauch und rechtslastige Enzyklopädieartikel. Auch frauenfeindliche Strukturen im freien Lexikon, Mobbing unbequemer Autoren, Artikeldefizite und andere Themen werden auf der Diderot-Seite ausgiebig erörtert. Kurzum: Der “Diderot-Club für eine freie Wikipedia” ist eine Diskussionsseite zum Projekt wie Dutzende anderer auch. Allerdings eine, die von eher machtkritischen, politisch meist links von der Neuen Mitte positionierten Wikipedia-Autoren gemacht wird. Und dies nicht ohne Erfolg. Im Lauf der Monate wurde sie zu einem immer öfter frequentierten Anlaufpunkt. Folgerichtig sind auch die Konsequenzen: Immer mehr Projektwichtigen ist sie ein Dorn im Auge.
Ist links gleich verboten, unenzyklopädisch? Eine Reihe User und Admins scheint es so zu sehen. Zwar offerieren die Autor(innen), die hier Statements absetzen, durchaus konstruktive Vorschläge zur Verbesserung des schlechten Arbeitsklimas und der strukturellen Projektdefizite. Da Wiederwahlen für Admins, Antidiskriminierungsrichtlinien sowie mehr Autoren-Rechte Reizthemen sind für die Mehrheit der derzeit tonangebenden Projektaktivisten, eskalierte der Konflikt seit dem Sommer zunehmend. Allerdings: Der Begriff “Konflikt” trifft das, was im Umfeld der Diderotclub-Seite geschieht, nicht wirklich. Strukturell nämlich könnte die Ausgangslage der Konfliktbeteiligten kaum unterschiedlicher sein. Profan gesprochen, hat die eine Seite die Macht. Sie ist im Besitz der erweiterten Admin-Rechte, kann User sang- und klanglos sperren, Diskussionen via “EOD” (End of Discussion) beenden und braucht sich auch umgangstonstechnisch wenig Beschränkungen aufzuerlegen. Hinter sich weiß sie zudem eine nicht unbedeutende Gruppe an Projektaktiven. Die andere Seite hingegen möchte eine stärkere Stellung der Autoren und mahnt – mal mit geduldiger Argumentation, gelegentlich auch mit den Mitteln der Polemik – Strukturdefizite an. Zudem bezieht sie sich stark auf den antifaschistischen Grundkonsens der Bundesrepublik – ein weiterer Unterschied zur Gegenseite, die in diesem Punkt eher auf der wikipediaspezifischen Neutralität um jeden Preis beharrt.
Das Konfliktschema Oben gegen Unten zeigte sich auch in diesem Konfliktfall. Wo die vom Raschka für sich in Anspruch genommene “Satire” das Monopol einer Seite ist (ein anderer Diderotclub-Teilnehmer wurde wegen einer ähnlich gelagerten Polemik kürzlich für drei Monate gesperrt), ist die Grenze zur Opferverhöhnung nicht weit. Frage: Müssen die so durch den Kakao Gezogenen stillhalten? Simplicius, einer aus der Gruppe der Diderotseite-Stammautoren, fand, daß das Maß voll war war und initiierte wegen des rechtsgewendeten Spanienhimmel-Zitats gegen Raschka ein Benutzersperrverfahren. Projektkenner wissen: Das Anleiern von Adminbeschwerden ist in Wikipedia ein ziemlich hoffnungsloses Unterfangen. In der Theorie sehen die hochgradig formalisierten Prozederes der freien Enzyklopädie zwar durchaus Sanktionen gegen Admins vor, die sich daneben benehmen. Allerdings: Das Archiv mit den Ausgängen bisheriger Beschwerden spricht ein beredtes Zeugnis: “Sperrprüfung bereits abschlägig, kein Mißbrauch/Adminproblem”, “Kein Mißbrauch festgestellt”, “Kein Mißbrauch der erweiterten Rechte” (identische Begründung, gleich fünfmal hintereinander), “kein Mißbrauch ersichtlich”, “Kein AP”, “Kein Mißbrauch”. Und so weiter, stets im selben bürokratischen Abgehakt-Tonfall. Fakt ist: Adminbeschwerden in Wikipedia sind a) so gut wie nie von Erfolg gekrönt, b) vor allem für diejenigen heikel, die sie initiieren. Dies erfuhr auch Beschwerdeführer Simplicius. Formal nahm das Benutzersperrverfahren zwar seinen Gang. Allerdings wurde der Initiator kurz nach Beginn des Verfahrens selbst gesperrt. Begründung, indirekt nachgeliefert, nachdem andere User die Sperre nach Gutsherrenart thematisierten: Mißbräuchliche Initiierung eines Benutzersperrverfahrens.
War so viel Nachtreten nötig? Auch ohne die Sperrung des Simplicius-Accounts entwickelte sich das Sperrverfahren gegen Raschka zu einem Fiasko für die Initiatoren. Grund eins: die Frage, ob Raschka eventuell auf die Textvorlage der eingangs erwähnten Rechtsrockband Zyklon B zurückgegriffen habe. Theoretisch wäre dies zweifelsohne möglich; die Textvariante von Zyklon B ist im Internet durchaus zu finden. Argumentationstechnisch begaben sich die Antragbefürworter allerdings in Formalien-Untiefen. Die Rolle des Projekthardliners mag auf den in Köln lebenden Biologen zwar zutreffen. Allerdings: Bei einem Aktivisten, der auch fragwürdigen Aktivitäten im Projekt bereits mit Chuzpe entgegengetreten ist (zuletzt etwa mit dem schließlich erfolgreichen Löschantrag gegen die umstrittene Kategorie “Mörder”; siehe auch Beitrag in diesem Blog), ist die eigene Version durchaus glaubhaft: kreative Spontaneität nach Hören einer Hannes-Wader-CD. Die spannendere Frage in diesem Verfahren wäre so eigentlich gewesen, warum Raschka es nötig hatte, den Diderot-Club und die darum assoziierten User zu vergackeiern. Und, die Preisfrage überhaupt: Warum nicht alle Wikipedianer satirisch sein dürfen – wenigstens ab und zu.
Was bleibt, ist ein mäßig gelungener Schüttelreim und eine noch peinlichere Diskussion darum. Raschka hat die umstrittene Text/Bild-Collage zwar zwei Tage später von seiner Userseite entfernt. Der entstandene Kollateralschaden ist allerdings kaum noch rückgängig zu machen. Zurück bleibt eine Userschaft, die – nicht zuletzt dank der Aktivitäten des Kölner Oberwikipedisten – so polarisiert dasteht wie bislang kaum in der Geschichte des deutschsprachigen Lexikonablegers. Die einen haben Blut geleckt; die anderen – rund ein Dutzend User – wähnen sich, nicht ganz ohne Grund, auf der Abschußagenda der selbsternannten Projektprominenz. Interessant ist somit nicht die Frage, was Satire darf. Wirklich problematisch ist, daß die in Wikipedia tonangebenden Klüngel nur sich selbst das Recht darauf zugestehen. Beim Austeilen sind die Hausmeister der deutschsprachigen Projektablegers traditionell gut aufgestellt: Befristete oder auch unbegrenzte Sperren gegen User, ein rüder Kommandoton sowie Ansprachen hart an der Grenze zum persönlichen Tritt in die Eier gehören bei Wikipedia-De-Eh schon lange zum guten Ton. Das Sperren von Usern wegen Bagatellvorkommnissen ist lediglich eine weitere Seite dieser Medaille. In der Praxis präsentieren sich die von Raschka herbeifantasierten “Kameraden ohnegleichen” allerdings eher als dauerbeleidigte Leberwürste denn als Helden, die auch mal einstecken können. Daß unter solchen Umständen nur noch auf Stammtischen gelacht werden darf, liegt auf der Hand.
Möglicherweise hätte ein anderes Textzitat Raschkas Message besser auf den Punkt gebracht – etwa die Zeile “Der Kampf geht weiter” von der 68er-Politrockband Ton Steine Scherben. Drei Wochen zuvor nämlich – der innerwikipedianische Fraktionskampf dümpelte gerade etwas ruhiger vor sich hin – hatte Raschka bereits einen Löschantrag auf die im Liedzitat verlinkte Seite gestellt. Ergebnistechnisch wurde dieser zwar abschlägig beschieden; fast neunzig Prozent der votierenden User sprachen sich gegen die Löschung der umstrittenen Diskussionsseite aus. Als Eröffnungsschachzug, um die Diderotclub-Mitglieder aus Wikipedia rauszuekeln, könnte der Löschantrag jedoch durchaus sinnvoll gewesen sein. In Sachen Regulieren und Administrieren, bis der Arzt kommt, weiß der Harte-Kante-Befürworter Raschka mittlerweile eine eingekämpfte Putztruppe an seiner Seite. Zwei befristete Sperren, wenn auch teilweise mittlerweile wieder aufgehoben, hat die als Witzischkeit deklarierte Aktion bislang bereits nach sich gezogen. Darüber hinaus haben Seitenlöschantrag und Spanienhimmel-Statement eine Hetzstimmung losgetreten, die manch einen froh sein läßt, daß sich das Wirken von Wikipedia hauptsächlich auf die virtuelle Welt beschränkt. Ist es Zufall oder hat es eine innere Logik, daß das Vokabular der selbsternannten Web 2.0-Avantgardisten so stark an die “Pinscher” und “Kläffer” der Sechziger erinnert? Vatis Argumente im O-Ton: “Schmeißfliege” (Admin Tobnu über Simplicius, der den Benutzersperrantrag gegen Raschka stellte), “linke Propagandisten”, “Honeypot für Sülztüten”, “Laber- und Meckerecke”, “üble Hetzseite”, Käse”, “Heulsusen-Ecke”, “Quark”, “Antifa-Gepose” und, noch einmal: “Heulseite” (allesamt: Statements aus der Löschdiskussion zur Diderotclubseite). Die Geht-doch-nach-drüben-Schiene ist bei einem derartigen Selbstverständnis nicht weit. Sachdienliche Vorschläge für eine saubere Online-Enzyklopädie: “Zusätzlich neben dem Antragsteller den Rest der selbstgerechten Diderot-Fraktion sperren” (Mark Nowiasz), “Dann doch lieber den Antragsteller für diesen Schwachsinn sperren” (Marcus Cyron), “Es wird Zeit für Sperrverfahren gegen gewisse andere, äh, Benutzer.” (Björn B.) oder, ebenso einfach wie zielführend: “Infinite für Antragsteller” (mj).
Achates, ein weiterer Admin und Projekthardliner, versuchte sich bei seinem Anti-Raschka-Sperre-Statement mit einem etwas originelleren Text. Zitat: “Betrinke dich nie”. Immerhin: Korrekt, wie Wikipedianer nun mal sind, ist die Empfehlung mit Gänsefüßchen markiert. Herkunft des Zitats, jedenfalls laut Internetmutter Google: aus dem Vorwort zum Parteibuch der NSDAP aus dem Jahr 1927. Frage nur: Was wollte der Zitierende damit zum Ausdruck bringen? Wir wissen es nicht. Immerhin: Zweckdienliche Hinweise, ob Hitler vielleicht auch Humor hatte, finden sich eventuell im entsprechenden Wikipedia-Artikel.
Günter Schuler

Am 7. November 2008 um 22:47 Uhr
Insgesamt ein Artikel in gewohnter hoher Schuler-Qualität, aber ich bin nicht mit allem einverstanden.
Allerdings möchte ich eine Abkürzung hinzufügen:
1. Achim Raschka stellte den Löschantrag für die projektkritische Diderotseite als “Nachfolgerin”
der von ihm gelöschten Locus-Seite.
2. Nachdem A. Raschka damit gescheitert ist, startet er diese persönliche Verunglimpfung.
3. Simplicius greift zu dem einzigen und schwachen legitimen Mittel, sich gegen Beleidigungen von Admins zu wehren. Darauf hin wird er zu nächst gemobbt und schließlich gesperrt. Tobnu versucht erneut, die Projekt- und adminkritische Diderot-Seite zur Löschung vorzuschlagen.
Dies kann man kurz gesagt auch einfach als “stringente Bekämpfung” Andersdenkender beschreiben.
Ich bin auch nicht ganz einverstanden mit der Formulierung, dass der Antrag im Fiasko endete.
Einräumen muss ich, dass der Antrag suboptimal und unvollständig formuliert wurde. Dies ist auch der Tatsache geschuldet, dass der Antragsteller Simplicius sich seit Jahren und nun in den letzten Wochen sehr verstärkt sich gegen Mobbing und ungerechtfertiget Sperren im Dauerbeschuss wehren musste. Da lässt auch beim tapfersten irgendwann Konzentration und Ruhe nach. Diese Methode hatte noch immer Erfolg in der Wikipedia.
Was Simplicius versäumte, war die Darstellung des Angriffs als in erster Linie persönlich und unsachlich. Dass Achim Raschka dort anscheinend den verbotenen Liedtext der volksverhetzenden Neonazi Band zitierte, ist da zweitrangig. Die sehr späte Entgegnung Raschkas, er habe den text von einer Hannes Wader-CD abgehört, war halbherzig und nicht glaubwürdig, da die Wader-Vertonung nicht dieser mehrfachen Fehler zulassen, die identisch mit der Nazi Version sind.
Nicht zweitrangig ist dagegen die Einstellung, dass so eine peinliche Entgleisung offensichtlich nicht in einer Sperre mündet: Der Benutzer “Berlin-Jurist”, nach eigenem Bekundem Jurist, sprach sich dafür aus, dass der rechtsstaatliche Gleichheitsgrundsatz bei Bewertungen der Äußerungen Achim Raschkas in der Wikipedia ausnahmsweise nicht gelten sollten. Für Raschka scheint der Satz aus Orwell’s “Farm der Tiere” zutreffen: Manche sind eben gleicher als andere. Wie eine Enzyklopädie, die sich der neutralen Darstellung und der freien Bearbeitbarkeit verschrieben hat, mit dieserals inhärent willkürlich bekannten Organistationsstruktur, gepaart mit “Projektführern” wie Achim Raschka, überleben will, ist schleierhaft. Andere Kommentare, auch auf der Diskussionsseite, sprechen von einer ähnlich fragwürdigen Auffassung des Projektes.
So betrachtet, ist die Antragstellung auch kein Fiasko: Ohne die Androhung der Benutzersperre durch den mittlerweile durch Dauermobbing beeinträchtigen Menschen hinter dem Account “Simplicius”, der ebenso Hauptautor vieler intelligenter Einträge der Wikipedia ist, hätte Raschka diese geschmacklose Beleidigung wohl nicht weggenommen. Vorherige, dreitägige Diskussionsversuche wurden von ihm ignoriert und waren deshalb erfolglos.
Zum andern ist es durch die Aufhebung der Sperre gegen Simplicius geglückt zu zeigen, dass es nicht nur kritische Autoren, sondern ebenso noch wachsame und kritische Administratoren gibt.
Am 8. November 2008 um 15:14 Uhr
Ich wurde durch NeebMatRe für die Dauer von 3 Wochen gesperrt, da ich mehrfach schrieb, dass ich glaube, dass Achim Raschka auf seiner Benutzerseite das Rechtsradikale Lied Polen Überfall zitiert habe. Achim Raschka streitet dies ab. Seine Behauptung, dass er den Text abgehört habe ist seine Behauptung, die niemand verifizieren kann. Es ist daher bedenklich, dass seine Version gleich als absolute Wahrheit gilt. Ein Zweifel daran ist sofort ein Persönlicher Angriff, der in seiner Schwammigen Definition jede Kritik umfasst und so beliebige sperren möglich macht.
Ich betonte mehrmals, dass ich der Unschuldsvermutung folge, und mit einem endgültigen Urteil bis zur Entscheidung warten würde. Dies wurde ignoriert.
NeebMatRe brachte nach meiner Sperre eine Vm gegen einen anderen benutzer vor, der Raschka verleumdet habe, weil er bahauptet habe, dass auf seiner Seite Nazilieder zitiert würden . Mir kommt NeebmatRa daher nicht sehr unparteiisch vor.
Solche Vorgangsweisen sind ein neues Zeugniss des Absoultismus, gegen den wir uns eigenentlich zur wehr setzen sollten. Die Bezeichnung Rotgardist durfte Raschka ungestraft verwenden. Die Zahlreichen gegen mich vorgebrachten Beschimpfungen sind Folgenlos geblieben.
Man kann nicht einfach einen Benutzer sperren, der einer offizielen, aber objektiv unbewiesenen Wahrheit nicht folgt.
Am 8. November 2008 um 18:53 Uhr
Um zwei Irrtümer des ansonsten lesenswerten Textes aufzugreifen:
a) Administratoren dürfen in der Wikipedia nicht an jeder Stelle mittels eines “EOD” jeden Konflikt für sich entscheiden. Als Autoren, und als solche sind viele Administratoren zumeist unterwegs, haben Sie in inhaltlichen Auseinandersetzungen keine derartigen Rechte. “EOD” gibt es nur auf bestimmten Funktionsseiten.
b) Ein “Adminproblem” gibt es nur dann, wenn ein A. seine erweiterten Rechte missbräuchlich genutzt hat. Murkst ein Administrator ohne deren Gebrauch, etwa durch eine geschmacklose Gestaltung seiner Benutzerseite, ist das kein “Adminproblem”. Dass so etwas dann mit der Begründung “kein Mißbrauch/Adminproblem” abgeschmettert werden würde, ist nur konsequent - das Problem einer verhunzten Benutzerseite muss bei einem Admin genauso konventionell gelöst werden, wie bei jedem anderen Benutzer auch.
Am 8. November 2008 um 18:55 Uhr
Ich empfehle den leidenden Administratoren eine Weiterbildung in Sachen Emotionaler Ausgeglichenheit:
Emotionale Ausgeglichenheit bietet die Fähigkeit, sich in die Perspektive anderer zu versetzen, ein angemessenes Selbstwertgefühl, Konfliktfähigkeit, Offenheit und Neugier als Kompetenzen wahrzunehmen.
Dr. Albert Ellis
Am 8. November 2008 um 19:59 Uhr
Drohkulissen
Brummfuss kritisiert Verbreitung rechten Gedankenguts,
rechte Grundhaltung und totalitäre Verhaltensmuster
in der Wikipedia. Und dann isser auch noch lustig.
Ein Schreibkraftzersetzer.
Mutter Erde wurde 2005 gesperrt, weil er pöbelt.
Beispiel: “Bring mir den Kopf von Opa Skriptor!”
Das führte letztendlich zu einer großen Abstimmung
über die Benutzersperrung.
Heute pöbeln Liesel, Marcus Cyron, Felix Stember
oder Achim Raschka (”Scheißhaufen”). Nach dieser
Logik wäre Mutter Erde augenblicklich zu entsperren.
Wer pöbelt, ist unser Freund.
Manfred Riebe ist Vorsitzender vom Verein Deutsche
Sprache. Selbstbeschreibung des Vereins:
“Die Geringschätzung der Muttersprache, der Mangel an
Sprachloyalität gefährden in diesen Ländern die Funktion
der Sprache als gesellschaftliches Verständigungsmittel.
Gleichzeitig (v)erklären tonangebende Sprecher,
Meinungsführer und Politiker die Amerikanisierung
zu einer begrüßenswerten Folge der Globalisierung.”
“Diese Entwicklung ist nicht nur eine
Modeerscheinung - sie schwächt vielmehr auch die
sprachliche und kulturelle Eigenständigkeit der
europäischen Länder bis hin zur politischen,
kulturellen und wirtschaftlichen Abhängigkeit
Europas von den USA.” Die konstruktive Arbeit
Manfreds wird in diesem Sinne völlig verkannt.
Gut, dass Ralf, Henriette und Hardenacke endlich
mal geradebiegen.
Am 8. November 2008 um 23:04 Uhr
Leute,
Ich frage mich gerade, was peinlicher ist: Dass bewusst manche Anti-/Wikifanten die Wahrheit verdrehen bzw. verschweigen, um als Unschuldslämmer par excellence darzustehen (in dem Zusammenhang: Verleumdung ist strafbar). Oder dass - was ich früher dachte - “intelligente” Leute wie Schuler den Quatsch nachplappern und gar nicht lesen, was sich da wirklich zugetragen hat.
Auch dieser Blog entwickelt sich immer mehr zu einem Sammelbecken linker Heulsußen, die zwar kräftig austeilen können (Lügen, Halbwahrheiten, falsche Vergleiche). Aber bloß nichts einstecken können, bloß nicht auf eigene Fehler angesprochen werden, bloß nicht auf Pöbeleien hingewiesen werden, bloß nicht daran erinnern, dass lautes Rumschreien nicht zu Recht verhilft.
Ja, ja, Schuld sind immer die anderen. IMMER!
Am 9. November 2008 um 00:51 Uhr
Warum warum geht sowas im Rauschen unter und die tonangebenden Beschwerdeführer auf WP schaffen es das Thema in einer derart grotest-absurden Weise zu framen, dass Achim schon fast zwangsweise eine Riesenbestätigung durch die Community für die Aktion kriegt. Die Frage finde ich fast noch faszinöser als die wieso die sich hoffentlich links verstehenden selbsternannten Aufklärer Spaniens Himmel nicht nachts um drei nach dem Aufwecken mitsingen könnten, sondern es nichtmal kennen.
Am 9. November 2008 um 11:53 Uhr
70 Jahre nach der Reichspogromnacht erfreut man sich in der Wikipedia immer noch an Kameradschaft, ”weiter so !”-Gepose und Freund-Freind-Denken.
@Southpark, wenn man dich “aufweckt”, dann hast du hoffentlich etwas anderes im Kopf als ”Mit uns stehn Kameraden ohnegleichen, und ein Rückwärts gibt es für uns nicht.”
andrax
Am 9. November 2008 um 12:45 Uhr
Zum Schreibkraftzersetzer eine Anmerkung: Das ist so nicht korrekt. Zuerst wurde Mutter Erde aus einem laufenden Vermittlungsausschuß ausgesperrt (Angezettelt wegen einer völlig widersinnigen “Unterschriftsfälschung”, unter schmutzigster Beteiligung des Altbolschewisten Skriptor. Gesperrt hat mich übrigens der Benutzer:Crux von dessen berüchtigten Hamburger Stammtisch. Aber das wurde mir über ein halbes Jahr vorenthalten). Danach habe ich die Jagd auf Opa Skriptor begonnen. Entsorgt wurde er natürlich nicht von mir, sondern von Jimbo Wales persönlich, aber ich habe ihn zum Jagen getragen.
Zum Fall Achim: Wenn man ein riesengroßes Plakat aufstellt: Sei Grausam! - dann muss man sich auch nicht wundern, wenn dann tatsächlich die Leute aus den dunklen Ecken des Internets anrücken und sich bei wp.de heimisch fühlen. Hin und wieder sind dann eben auch Leute dabei, die ein bisserl grausamer sind als die Veranstalter selbst. So ergeht es gerade Achim. Ein interessanter Mann, auch charmant - ich habe mich mit ihm gut unterhalten. Aber er ist als Admin ungeeignet. Ich mache das übrigens nicht an dieser Nazi-Groteske fest, sondern an seiner hundsgemeinen Entsorgung des Stachel -nach einer Vorlage des allgemein als Superschurke bezeichneten “Pinky”. Aber dafür war Pinky gut genug. Pfui Deibel, Achim.
Achim spielt mit den niederen Instinkten der herangezüchteten Massen und wird eines Tages selbst von ihnen untergepflügt werden. Und dabei ist er ja sogar noch der Gutmensch unter den Bösartigen. Es geht noch härter. Die Sperrverfahren Hans Bug1-4, Manfred Riebe und gegen den schwerstbehinderten Soziallotse geben beredtes Zeugnis ab.
Am 9. November 2008 um 22:23 Uhr
herr andrax,
klar. da hat ein soz-professor mal drauf bestanden, dass ich in dem fall max webers herrschaftsformen runterrassel kann
aber sagen wir’s so, Spaniens Himmel mitsingen könnte ich auch im halbschlaf halbwegs text- und melodiesicher und hab das natürlich auch in der 10. klasse schon benutzt um lehrer zu ärgern, womit sozialisieren sich linke und andere heutzutage?
Am 10. November 2008 um 19:24 Uhr
Ein admin wacht,
dass er nichts sacht
Denn wer sich wehrt,
der wird gesperrt
Das ist der Blues
vom bösen Fuß
Die admin-Macht
wird ausgelacht.
Am 11. November 2008 um 10:33 Uhr
Warum geht Raschka für den Begriff Rotgardisten jetzt straffrei?
Ferner bitte ich darum, nicht so zu tuen, als ob man jedes beliebige Gedicht nach belieben um 3 Uhr früh auswendig könnte. Man kann auch Literaturkentnisse haben, ohne jedes Gedicht auswendig zu können. Was hier von einigen Benutzern vorgetäuscht wird ist Bildungsbürgertum per se.
Am 11. November 2008 um 22:33 Uhr
Wie war das noch mit Mobbing und so. Wird langsam Zeit, dass man hier Polizei und Staatsanwaltschaft einschaltet.
Am 13. November 2008 um 13:49 Uhr
Die Wiki-Polizei ist doch bereits eingeschaltet, Wiki-Staatschutz und Wiki-Geheimdienst ebenso, Wiki-Henker sind bereits aktiv. Die konzertierte Aktion gegen die unbequemen Kritiker wird mit allen Mitteln geführt. Provokation, Dauerbeschuss, Beleidigung, Verunglimpfung. Wer sich provozieren lässt, wird gesperrt. Jeder noch so kleine Verstoß wird zu einem sperrwürdigen Verstoß konstruiert, besonders Admin NebMaatRe ist da sehr kreativ.
Da sperrt Admin Tobnu den Simplicius und vergleicht ihn mit einer Schmeißfliege. Wer erinnert sich da nicht an den Rattenvergleich in “Der ewige Jude”. Admin Raschka schreibt den einen Ausriss aus Thälmann-Kollonnen in einer Schreibweise, wie sie in der Version einer rechtsradikalen Band vorkommt. Admin Achates schreibt “Betrinke dich nie!”, welches exakt in der Schreibweise so im Vorwort zum Parteibuch der NSDAP zu finden ist. Jedes für sich gesehen, istdas harmlos zu erklären: Verbaler Ausrutscher aus Wut, verhört und zufälliges Zitat. Wirklich alles Zufall? Man kann auch auf die Idee kommen, die Achates, Raschkas und Tobnus hätten sich zum Zitieren von Nazitexten verabredet, um die Linken zu provozieren und ihnen wegen der dann folgenden Erwiderungen den Garaus mittels Benutzersperrung bei Wikipedia machen zu können.
Man traut sich in dieser Wikipedia nicht mehr, deutliche Kritik zu formulieren, da man damit rechnen muss, dass einem daraus ein Sperrgrund konstruiert wird. Es ist eine Atmosphäre der Willkür, Ohnmacht und Angst.
Am 13. November 2008 um 16:41 Uhr
Leute, die als Nichtenzyklopädisten nicht in der Tradition Diderots stehen: Achjm Raschka, Skriptor, Tobnu, Rainer B, Nodutschke, Achates, Caroolus C alias Unscheinbar (besonders übler selbsternannter Hausmeister), PDD, Leon, Sansculotte, Owltom, Philipendula, Crux, Marcus Cyyron, Henriette, tsor, dadiddi, Dundak, finanzer, RainerBi, stechlin, Herrick, Avatar, jergen, ALE!, Rabe, MwKa, Baba66, guety, FelixS, Bdk und ein paar mehr.
Ein Großteil dieser selbsternannten Wikipedia-Hausmeister benutzen Mittel der Zensur, der üblen Nachrede und verwenden selbst Mittel, die sie bei anderen als Sperrgrund werten. Bei Kritik an ihrem Wirken reagieren sie wie dauerbeleidigte Leberwürste. Besonders die Methodik anderen vorzuwerfen, was man selbst die ganze Zeit anderen zumutet (Willkür) disqualifiziert sie völlig von einer Mitarbeit in einer Enzyklopädie. Mitläufer, die sich faschistoider Methoden bedienen, nehmen sich diese Leute zum Vorbild und löschen unwidersprochen z.B. auf der Diskussionsseite von Jimbo Wales. Mir kommt dieser Jimbo Wales, zumindest was die deutschsprachige WP angeht, inzwischen wie ein Zauberlehrling vor, der die rechtsradikalen und rechtsextremen Geister und Burschenschafter-Apologeten und die üble Mobbing-Methodik nicht wieder los wird, die er zu seiner Unterstützung rief.
Selbst habe ich Wahlfälschung, massive Unwahrheiten, Kampagnen von Burschenschaftlern gegen meine Benutzerkennung in Dauerwahlverfahren zur Sperrung meiner Benutzerkennung erlebt. Dennoch halte ich das Wikipedia-Projekt im Kern für eine gute Idee, die sich leider die falschen Leute (siehe oben) unter den anmaßenden Nagel gerissen haben. Ich hoffe hier immer noch auf Öffentlichkeit. Thomas7
Am 17. November 2008 um 19:43 Uhr
Gestern noch Grüner und heut schon Putztruppe? Lasst euch nicht von den Ex-Revolutionären fressen
Eure Ex-WP, QoC
Am 18. November 2008 um 16:05 Uhr
Southpark, nach eigenen Worten der eher unterbeschäftigte Soziologe Dirk Franke, zählt schon zum Alteisen unter den Admins der Wikipedia.
Dirk muss sich viel Mühe geben, seinen Kameraden Achim Raschka aus der Schusslinie zu bringen.
Hauptargument: wer aus “Spaniens Himmel” zitiert, könne sich doch nicht strafbar machen. Sogar einen Artikel hat Dirk über das Lied geschrieben.
Was Dirk Franke in seinem Artikel dann wieder verschweigt: Es gibt ein Cover namens “Polenüberfall” von Zyklon B, und es ist nach § 130 StGB volksverhetzend, siehe auch Bundesanzeiger Nr. 161 vom 29.08.1998.
Wer daraus zitiert, sollte sich über Kritik nicht wundern. Wer es kritisiert, darf sich über eine Sperre durch Southpark nicht wundern.
Am 19. November 2008 um 01:27 Uhr
Achim Raschka ersuchte übrigens den Serverbetreiber des Blogs Nazipedia
“dringend, die Inhalte des auf Ihrem Weblogservice gehosteten Blogs nazipedia.twoday.net kritisch zu überprüfen und das Blog aufgrund der darin sowohl vom Blogautoren wie auch in den Kommentaren regelmäßigen diffarmierenden bis offen rufschädigenden Äußerungen gegen Mitarbeiter der freien Enzyklopädie Wikipedia einzustellen und vom Netz zu nehmen.”
Zudem verwies Achim Raschka darauf, dass er auch in der Marktforschung u.a. im Auftrag des Bundesministerium Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz tätig sei. Vor allem wird Raschka öffentlich dafür bezahlt, damit er direkt oder mittelbar in der Wikpedia editieren kann.
Am 18. November schreibt Achim Raschka öffentlich: “Mein Fazit: In der Summe hat es sich auf jeden Fall trotz nerviger Diskussion und Sperrverfahren gelohnt, den Eintrag auf dem Blog zu provozieren um anschliessend dagegen vorzugehen.”
Die Argumentation bedeutet also, er habe den Nazi nur gespielt, damit er als Nazi bezeichnet werde, damit er dagegen vorgehen könne, als Nazi bezeichnet zu werden.
Am 19. November 2008 um 11:13 Uhr
@”poupou”: Das sind eben die Methoden der Prekaristen, die über die Wikipedia herrschen möchten. Sie tun das auch ganz öffentlich.
Wenn du dort beleidigt wirst, wirst du von ihnen gesperrt, weil du die Beleidigung provoziert hättest. Wenn du Achim Raschka nun anzeigst, würdest du ebenso gesperrt. D.h. mit Schreibverbot belegt: Du dürftest keine Artikel mehr bearbeiten oder neue anlegen. Wer also etwas kritisiert oder seine Rechte in Anspruch nimmt, wird ausgeschlossen. In der “freien Enzyklopädie” kristallisierte sich so eine kleine Gruppe heraus, namentlich Achim Raschka, Marcus Cyron, PDD u.a., die mit sektenartigen Methoden das Geschehen beherrschen wollen und denen ihre grenzwertigen Machtspielchen wichtiger sind als Inhalte.
Es gibt ja auch nicht wenige, die ganz offen dafür eintreten, dass weder Strafgesetze noch rechtsstaatliche Prinzipien in der Wikipedia gälten, so zum Beispiel der Vorsitzende des Wikimedia-Vereins in Deutschland, Sebastian Moleski. Dieses System wird in Deutschland also von einem “gemeinnützigen” Verein gestützt und durch Steuerbefreiung subventioniert. Applaudiert wird ihm dabei in der virtuellen Welt der Wikipedia von den Rechten unter den Autoren. Diese Gruppe mit ihren verqueren Ansichten ist inzwischen so stark, dass sie ausschließlich sozial inkompetente und autoritäre Nerds in die Positionen der Entscheider hebt. Diese sind entweder nicht in der Lage, braune Eintrübungen in ihrer Buchstabensuppe zu erkennen, oder sind selber mehr oder minder rechts - meist auch noch, ohne das selbst zu bemerken.
Das ist die vollendete Diktatur des Prekariats, oder die Diktatur inkompetenter Nerds.
Am 20. November 2008 um 10:26 Uhr
In Vereinskreisen ist nur hinter vorgehaltener Hand zu erfahren: Man soll zwei langjährigen Benutzern angeboten haben, ihre Mitarbeit in der Wikipedia einzustellen. Das Angebot soll so attraktiv gewesen sein, dass sie es unmöglich ausschlagen konnten. Das Geld soll aus einer besonderen Kasse stammen. Man wolle sich so zunächst Luft verschaffen, um das angeschlagene Klima zu verbessern. So erfreulich das nun für die beiden Benutzer individuell sein mag, im Fazit bedeuten solche Maßnahmen auch eine Verminderung der Meinungsfreiheit und Informationsfreiheit. Hinter den Kulissen gibt es immer noch eine Phobie gegen so genannte linke Benutzer und Demokratiefanatiker, egal, ob sie sich in Wikipedia und Blogs engagieren oder in den Printmedien.
Am 20. November 2008 um 10:48 Uhr
Achim Raschka macht gerade ein wenig den Heilmann. Mit der Verbreitung seiner internen mail und seiner hanebüchenen Erklärung, warum er auf seiner Seite faschistische Mordfantasien verbreitete und schließlich mit der Sperre des Blogs, hat sein Name nun in den Suchmaschinen deutlich mehr Einträge als vorher. War er vor einigen Tagen noch ein harmloser Mitarbeiter vor allem im Biologie-Gebiet, der lediglich massive Wissenslücken in der neuesten Geschichte und daraus folgend Probleme mit der Beurteilung historischer Vorgänge hat, so ist er mittlerweile zumindest jemand, der keinerlei Probleme mit dem rechten Rand hat. Und das ganz ohne fremdes Zutun.
Am 20. November 2008 um 11:55 Uhr
Das Lied “Spaniens Himmel” wurde am Dienstag auf der Hauptseite erwähnt. Ich frage mich nach wie vor, warum jemand, der andere als “Rotgardisten” bezeichnet das Wort in ein linkes Lied einfügt.
Am 20. November 2008 um 15:41 Uhr
hiermit distanziere ich mich ausdrücklich von den oben unter dem namen “poupou” veröffentlichten kommentaren. diese stammen nicht von mir.
damit ist keine inhaltliche aussage zu dem blogbeitrag oder den dazu abgegebenen kommentaren verbunden.
Da ein inhaltlicher Zusammenhang zwischen dem Nickname des Kommentareinstellers und dem Inhalt des Kommentars nicht ersichtlich ist, habe ich den Nickname der beiden Kommentare durch xxxxxxx ersetzt. Eine inhaltliche Bewertung der Kommentare in diesem Blog ist damit nicht verbunden. G. S.
Am 23. November 2008 um 02:24 Uhr
Nun wurde auch der Versuch gemacht, ein weiteres Blog zu zensieren:
http://endsieglopaedie.6x.to/ wurde von Benutzer:Wiggum auf die “Blacklist” gesetzt, d.h., dass der Link nicht mehr in der Wikipedia eingetragen werden kann.
http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia%3AAdministratoren%2FNotizen&diff=53312095&oldid=53311949
Begründung gibt uns Wiggum nicht, aber die Einleitung zum Blog vielleicht:
““Wieso schon wieder so ein Blog?” - das werden sich sicher einige fragen. Die Antwort ist ganz einfach - da in letzter Zeit immer mehr wikipediakritische Blogs wegzensiert wurden, beziehungsweise durch massive Drohungen die Meinungen dieser Blogger unterdrückt wurden muss es jemanden geben, der diese Skandale aufdeckt.”
Selbstverständlich hat niemand der herrschenden Adminclique von ein, zwei Dutzend arbeitslosen Akademikern verstärktes Interesse an kritischer Transparenz.
Am 24. November 2008 um 19:04 Uhr
Ich bin froh, dass jemand die Nachfolge für mein ehemaliges Blog übernommen hat. Hoffentlich hat die Person mehr Glück als ich, da der Blogeintrag offenbar klar macht, dass die Person nicht aus Deutschland kommt und somit nicht so einfach weggeklagt werden kann. Ich bin auch froh dass es weiterhin Leute gibt, die kritisch berichten. Der Name des Blogs ist provokant, aber doch irgendwo treffend. Was ich auch seltsam fand bzw noch immer seltsam finde ist, dass sich die Kritiker in aller Regel sehr niveauvoll ausdrücken, während manche Wikipedianer sofort mit Beleidigungen und persönlichen Angriffen loslegten
Aufklärung und Transparenz ist nebenbei das pure Gift für eine Diktatur die teilweise mit massiver Zensur gekoppelt wird. Sofern die Blogs mal mehr “Macht” haben wird sichs schon zeigen, wie lang sich ein paar ungeeignete Admins und untragbare User halten können.
Am 25. November 2008 um 18:20 Uhr
“Neues Schmähblog: geblacklistet, ansonsten siehe logo”, schreibt Wiggum. Ob logo mit “ignore” gemeint hat, daß man 1. blacklisten und 2. auch die Mini-Diskussion darüber lieber schnell löschen sollte, sei dahingestellt. IP-Sätze wie “Dieser Sumpf muss doch auszutrocknen sein!” verdeutlichen leider nur, warum das, was sie “Sumpf” nennen, so nötig ist.