Wikipedia: Im Visier der Rechten
Eine um die “Affäre Schubert” erweiterte Version dieses Beitrags erscheint parallel auf der Dokumentations- und Nachrichtenseite npd.blog, welche über rechte Aktivitäten – insbesondere die Strategien der NPD – kontinuierlich informiert.
Die freie Online-Enzyklopädie Wikipedia ist mittlerweile ein integraler Bestandteil der Internet-Landschaft. Unter dem Titel “Das Wikipedia Lexikon” publizierte der etablierte Bertelsmann-Verlag einen Einbänder mit Wikipedia-Einträgen. Das Ranking-Portal Alexa.com listet das Mitmach-Lexikon schon lange als Top-Ten-Domain. Auch sonst gilt: Wer etwas nicht weiß, greift immer öfter zu Wikipedia. Im deutschsprachigen Enzyklopädieableger findet sich mittlerweile (fast) alles: Biografieeinträge zu Rockmusikern, Hausrezepte, praktische Erläuterungen wissenschaftlicher Begriffe und vieles mehr. Ebenso alltäglich ist allerdings, daß man in Wikipedia Beiträge findet, die mehr oder weniger offensichtlich mit rechter, revanchistischer und geschichtsrevisionistischer Ideologie durchwirkt sind. Im Dezember letzten Jahres platzte der damaligen Linkspartei-Vizevorsitzenden Katina Schubert schließlich der Kragen. Wegen volksverhetzender Inhalte kündigte sie eine Strafanzeige gegen Wikipedia an (siehe Artikel in diesem Blog hier). Seither ist fast ein Jahr vergangen; die Anzeige wurde zurückgezogen; einige Lexikoneinträge korrigiert. Allerdings: Sieht man sich verschiedene NS-Themenbereiche genauer an, stellt man fest: In Sachen NS-Darstellung bietet das freie Lexikon weiterhin ein beliebtes Betätigungsfeld für offen und verdeckt agierende Rechte.
Geändert hat sich wenig
Die besorgniserregende Diagnose betrifft auch jenen Themenbereich, der unmittelbar zu der Initiative von Katina Schubert führte: die diversen Institutionen und Organisationen im Dritten Reich. Ein besonders schrilles Beispiel derzeit: der Wikipedia-Beitrag “Truppenfahne (Waffen-SS)“. Der Text selbst liefert zahlreiche Organisationsinterna zu unterschiedlichen Waffen-SS-Einheiten wie etwa der Leibstandarte Adolf Hitler. Insbesondere die Fahnen und Wimpel der ausländischen Freiwilligenlegionen sind in farbenfrohesten Details ausgemalt. Kritisches zum Treiben dieser Einheiten findet man indes nicht. Angereichert ist der Beitrag mit üppigstem Bildmaterial – von der Struktur her ähnlich wie bei dem HJ-Artikel, der schlußendlich die Aktion der Linkspartei-Vize auslöste. Die Wikipedia-Rechten beschränken sich allerdings längst nicht auf das Online-Stellen von Bild-Devotionalien. “Amt für Schönheit der Arbeit“, einem weiteren Artikel zu einer NS-Organisation etwa ist es ebenfalls gelungen, den von Schubart ausgelösten Lexikon-Winterputz unbeschadet zu überstehen. Hier sind es nicht die Bilder, sondern der unkritische, mit O-Ton angereicherte Text, der einen insgesamt positiven NS-Eindruck vermittelt.
Der nationalsozialistischen Gesamtthematik wenig gerecht werden auch Artikel zu den militärischen Organisationen des Dritten Reiches. Dank der beharrlichen Arbeit kritischer Lexikonschreiber findet man in den zahlreichen Beiträgen zu einzelnen SS- und Wehrmachtseinheiten zwar auch Abschnitte zu verübten Kriegsverbrechen. In der Summe dominieren allerdings die militärischen Taten. Oft in einem unkritischen Landser-Stil geschrieben, stellt sich hier die Frage, ob die Art (bzw. Breite) der Darstellung nicht auf eine subtile Militär- bzw. NS-Verherrlichung hinausläuft. Allerdings: Da Fakten, sofern sie belegbar sind, in der Wikipedia-Community geradezu Heiligkeitsstatus genießen, fällt es kritischen Usern schwer, diese Art der Berichterstattung zu konterkarrieren.
Kriegskameraden werden über den grünen Klee gelobt
Deftiger – und offensichtlicher – fällt die NS-Verherrlichung in Artikelbereichen aus, auf die der normale User eher selten stößt. Hier werden alte Kriegskameraden schon mal ganz offen über den grünen Klee gelobt. Beispiel: Adolf Galland, Offizier und Jagdflieger während des Zweiten Weltkriegs und aufgrund seiner Memoirenliteratur eine äußerst umstrittene Persönlichkeit. Bereits in der Einleitung dieses Biografieartikels findet sich ein Link zu einem Begriff, der Gallands Tätigkeit nach Meinung der Autoren auf den Punkt bringt: Fliegerass. Kritisches zu Galland – etwa zu seiner Teilnahme an der Bombardierung von Guernica im Spanischen Bürgerkrieg während seines Einsatzes bei der berüchtigten Legion Condor oder zu seiner Beratertätigkeit für die argentinische Luftwaffe nach dem Krieg – Fehlanzeige. Geradezu enthusiastisch wird in Wikipedia der alte Parteikämpe, NS- und SS-Chefgrafiker Georg Sluyterman von Langeweyde abgefeiert. O-Ton Wikipedia: “Er tritt am 1. Mai 1928 der NSDAP bei, wodurch er sofort mehrere Aufräge verliert.” Zum künstlerischen Schaffen: “(…) Charakteristisch sind seine Holz- und Linolschnitte, die das Leben der Ruhrarbeiter oder der niedersächsischen Bauern und die Landschaften der Lüneburger Heide darstellen.” Fazit: ein etwas rustikaler, aber ansonsten doch recht volkstümlicher Künstler.
Ein spezielles Thema in Wikipedia sind Beiträge, bei denen sich “rein militärische” Aspekte und Kriegsverbrechen kreuzen. Da die Aspekte “normale” WKII-Kriegshandlungen, Krieg gegen die Bevölkerung, Völkermord und Holocaust nur schwer voneinander zu trennen sind, sollte man davon ausgehen, daß ein NGO-Projekt wie Wikipedia diese Thematik entsprechend sensibel behandelt. In der Praxis ist das Gegenteil der Fall. Zwar werden Kriegsverbrechen in Militärartikeln nicht direkt verschwiegen. Angesichts der oft in epischer Breite beschriebenen Kampfhandlungen geraten sie allerdings auffällig oft zur textlichen Marginalie. Beispiel: der Militäreinheit-Artikel “1. Gebirgs-Division (Wehrmacht)“. Unter den Artikelschreibern ist die Ausrichtung des Beitrags zwar umstritten – weshalb ihn auch ein “Neutralitäts”-Baustein ziert. Wie üblich schwelgt er allerdings in militärischen Details. Die Beteiligung der Division an dem Massaker an über 5000 italienischen Kriegsgefangenen auf der griechischen Insel Kefalonia? Im Gesamtkontext bringt es dieser Aspekt gerade mal auf eine in einem eigenen Abschnitt abgehandelte, via Zwischenüberschrift vom Rest sichtbar abgegrenzte Episode.
Die diversen Artikel zu Wehrmachts- und SS-Einheiten mag man vielleicht als Spielwiese von Hobby-Militaristen abtun. Zu Anfang dieses Jahres ist es dieser speziellen Userfraktion allerdings geglückt, per Abstimmung eine nicht unerhebliche Tendenzentscheidung durchbringen: das Bestücken kriegsrelevanter Beiträge mit sogenannten Schlachtenboxen. Inhalt: Soldaten Seite A, Soldaten Seite B, Oberbefehlshaber, Verwundete, Tote, eventuell das zum Zug gekommene militärische Equipment. Zug um Zug werden seither Artikel, die militärische Handlungen thematisieren, mit entsprechenden Infoboxen angereichert. Kurzzeitig betroffen war selbst der Artikel zum Aufstand im Warschauer Ghetto. Der Beitrag zum Warschauer Aufstand ein Jahr später bleibt bis auf den heutigen Tag mit einer entsprechenden Box ver(un)ziert.
“Polenfeldzug” – moderate deutsche Überlegenheit?
Wie klappt angesichts solcher Zustände die Zusammenarbeit mit den Kollegen der polnischen Wikipedia-Ausgabe? Eher schlecht, befindet ein User, der in diesem Themenbereichen schreibt und an dieser Stelle nicht namentlich genannt werden möchte. Beschaut man sich Detailartikel zu einzelnen WKII-Aspekten wie zum Beispiel Polenfeldzug, wird schnell klar, warum. Der Name “Polenfeldzug” ist keinesfalls ein Schreibfehler. Bereits die Begriffswahl signalisiert, daß die Stammautoren dieses Wikipedia-Eintrags den Überfall auf Polen in einem ähnlichen Kontext abhandeln wie etwa eine Schlacht aus den Spanischen Erbfolgekriegen. Auseinandersetzungen um die Begriffswahl werden auf der Artikel-Diskussionsseite zwar geführt. Eine Änderung konnten die Gegner bislang allerdings nicht durchsetzen. Auch der Artikeltext selbst bietet reichlich fragwürdige Inhalte. Die aufgelisteten Fakten im Abschnitt “Polnische Pläne” etwa legen den Schluß nahe, daß auch Polen kriegerische Absichten gegen Deutschland gehegt hätte. Die Gegenüberstellung der militärischen Potenziale (44 polnische gegen 57 deutsche Divisionen) suggeriert eine vergleichsweise moderate deutsche Überlegenheit. Verstärkt wird dieser Eindruck durch subtile Formulierungen, etwa über die “Legende” von der “hoffnungslosen Unterlegenheit der polnischen Armee”. Fazit des Beitrags: der – militärisch – Bessere hat eben gewonnen.
Daß es vom wikipedianischen “Geschichtsrevisionismus light” nicht weit ist zum echten, unverfälschten Stoff, zeigt die Existenz zweier waschechter Nazi-Internetenzyklopädien. Beide ähneln in ihrem Outfit Wikipedia bis fast zum Verwechseln. Anders als Wikipedia sind sie allerdings nicht plural ausgerichtet. Ihr Metier ist vielmehr offene neonazistische Propaganda. Zum Kernbereich der beiden zum Teil mit gleichen Beiträgen bestückten Portale “Encyclopedia Germanica” (laut eigenen Angaben knapp 20.000 Artikel) und “Metapedia” (angegebene Artikelanzahl: 2000) gehören geschichtsrevisionistische Beiträge sowie zahlreiche Kriegsbeiträge und Bioartikel zu NS-Größen (siehe auch taz-Artikel hier). Interessant: Beide Rechts-Internetlexika enthalten jeweils einen Artikel zum “Polenfeldzug”. Grundlage bei beiden: eine Urversion des gleichnamigen Wikipedia-Artikels – in beiden Fällen natürlich bereinigt und, im Sinn der rechten Sache, auf Linie getrimmt.
Abgesehen von den Inhalten: Zumindest lizenzrechtlich gesehen böten beide Beiträge durchaus Grund zur Abmahnung. Hinweise, daß die Urversionen der freien Enzyklopädie Wikipedia entstammen, findet man bei keinem der beiden Artikel. Die “Encyclopedia Germanica” begnügt sich mit einem allgemeinen Verweis auf die GNU Free Documentation Licence; “Metapedia” enthält gar keinen Hinweis. Auch in dieser Angelegenheit erwies sich Wikimedia Deutschland e. V. eher als Nachtwächter-Lobby. Geschäftsführer Arne Klempert gegenüber der taz: Bezüge zu Wikipedia-Inhalten seien ihm nicht bekannt. Weitere Aktivitäten, seitens Wikimedia Deutschland oder anderer Wikipedia-Aktivisten: soweit bekannt, keine. Fazit: Angesichts der sonst so akribischen Überwachung lizenzunkonformer Weiternutzungen von Wikipedia-Inhalten mutet diese Gleichgültigkeit recht sonderbar an.
Neonazis sehen “Handlungsbedarf bei Wikipedia”
Sicher sind Nazi-Webseiten mittlerweile alltäglich. Ob Foren oder Propaganda-Filme, die bei YouTube eingestellt werden: Auch der technisch versierte Rechtsradikale agiert längst auf Web-2.0-Augenhöhe. Daß die Entwicklung von Wikipedia rechts außen verstärkt mit Interesse verfolgt wird, zeigt eine Forumsdiskussion der Nazi-Seite Thiazi.com. Titel: “Handlungsbedarf bei Wikipedia”. Eine Reihe von Teilnehmern postete im Sommer 2008 hier Vorschläge, auf welche Weise sich Kameraden effektiver als bislang ins freie Lexikon einklinken könnten. Die rechten Thiazi-Poster besaßen durchaus solide Insider-Kenntnisse: Eine Aufstellung von Wikipedia-Nicknamen setzte die Mitdiskutierenden auf Stand, welche User im Sinn der nationalen Sache als vertrauenswürdig einzuschätzen seien und welche als Antifas und rote Socken. Auch hinsichtlich potenzieller Artikelarbeit machte man sich bei der virtuellen Zusammenkunft Gedanken. Besonders perfide: Ein Teilnehmer hatte offensichtlich entsprechende Textpassagen beim linken Internet-Provider Nadir.org entdeckt. Vorschlag: Da das sogar durch Quellen der Gegenseite abgedeckt sei, könne man Artikel lancieren wie etwa “Sport in Auschwitz”. Motto: Wenn die Juden da schon Fußball gespielt haben, kann alles nicht so schlimm gewesen sein.
Glück im Unglück: Ein entsprechender Artikeleintrag findet sich in Wikipedia bislang nicht. Doch auch ohne offene Holocaust-Relativierung sind nicht wenige Bereiche der freien Enzyklopädie mit braunen Untertönen eingefärbt. Letztes Beispiel: mehrere Artikel zum Themenkomplex deutsche Kolonialgeschichte und Deutsch-Südwestafrika. Die Wikipedia-Artikel “Schutztruppe Deutsch-Ostafrika“, “Schutztruppe“, “Schlacht am Waterberg” (wie alle Schlachten-Artikel mit der obligatorischen Schlachtenbox versehen) sowie “Südwest-Reiter” bieten nicht nur ein tendenziell unkritisches Bild deutscher Kolonialvergangenheit. Der “Schlacht am Waterberg”-Artikel bemüht sich hinaus auch nach Kräften, den brutalen Völkermord an den Hereros in den Kontext einer “normalen” militärischen Auseinandersetzung zu rücken. Fazit: Ein weiteres historisches Verbrechen, das im freien Internetlexikon nach Kräften bagatellisiert wird. Auch wenn die einseitige Darstellung deutscher Kolonialgeschichte hier keinerlei Anspruch auf irgendwelche Wissenschaftlichkeit erhebt (nicht zuletzt auch aufgrund der fast ausschließlichen Verwendung von Quellen aus der Zeit des Kaiserreichs), zeigt das Beispiel, wie breit rechte Themen in Wikipedia mittlerweile salonfähig geworden sind.
Frage: Wie sieht es mit Gegenmaßnahmen aus? Die Antwort ist durchwachsen. Communityintern für Streit sorgte im Sommer eher eine Serie (befristeter) Benutzersperren gegen einige eher antifaschistisch ausgerichtete User. Konflikte mit rechten Editoren spielten bei dieser Sperrserie indes eher am Rande eine Rolle. Typisch für die Vorgehensweise einiger aktuell tonangebender Wikipedia-Aktiver war die Geschichte allerdings durchaus. Involviert in die Auseinandersetzung war eine bestimmte Admin-Riege, deren Grundhaltung man mit Begriffen wie Law-and-Order-affin, unpolitisch und bürokratisch-regelfixiert wohl am besten gerecht wird. Allerdings gibt es mittlerweile auch Ansätze, enzyklopädische Ansprüche wieder verstärkt in den Vordergrund zu rücken. Einige Aktivisten mit etwas längerer Wikipedia-Erfahrung haben sich in entsprechenden Konflikten in den letzten Monaten stärker als bislang zu Wort gemeldet. Im November soll auch ein zweitägiger Workshop stattfinden. Thema dabei auch: rechtslastige Einflußnahmen auf Wikipedia – und was man dagegen tun kann. Das klingt für den Anfang nicht schlecht. Wie es ausgehen wird und welche konkreten Maßnahmen die Workshopteilnehmer(innen) ergreifen – man darf gespannt sein, wie die Geschichte weitergeht.
Günter Schuler

Am 19. Oktober 2008 um 00:30 Uhr
Ja. Es mag Artikel geben, die nicht kritisch genug. Insbesondere auch Artikel, die nicht besonders kritisch mit nationalistischen Tendenzen zurechtkommen.
Die genannten Beispiele würde ich gerne auch mal selbst lesen, doch leider spielen die Server gerade verrückt. Es ist natürlich reiner Zufall, dass das immer kurz vor der alljährlichen Spendenaktion passiert.
Spenden… Spenden? Sollte man sich vielleicht vorbehalten, bis es klarere Signale aus der Wikipedia gibt.
Am 19. Oktober 2008 um 08:20 Uhr
Ja Simpl, es ist alles eine große Verschwörung. Meine Güte manche Leute haben wirklich einen an der Kirsche.
Ich höre hier immer nur Gejammer wie verseucht die Wikipedia mit rechtsradikalem Gedankengut ist. Vielleicht sollte man mal Handeln und die Artikel verbessern. Aber anscheinend sind unsere linken Kameraden viel blöder als die rechten und bekommen das nicht auf die Reihe. Stattdessen Jammern sie an allen Ecken und Enden herum, dass die Wikipedia zur Nazipedia verkommt.
Am 22. Oktober 2008 um 08:43 Uhr
Wikipedia steht mit dem Problem rassistischer, antisemitischer, menschenverachtender Edits und Akteuren, die ein Projekt für ihre Zwecke missbrauchen wollen, nicht alleine da. Das Betrifft auch andere Projekte im Web 2.0. Aber es gibt mehr Aktive in der Wikipedia als man denkt, die aktiv dagegen etwas unternehmen. Wir sind da nicht wehrlos. Mein Vorschlag wäre, unsere Erfahrungen im Umgang mit solchen Aktivitäten zusammenzutragen und uns über ihren Erfolg und Misserfolg auszutauschen (Dazu diente auch schon immer diese Diderot-Club-Seite , die nun gar gelöscht werden soll. Löschantrag ). Dieses Wissen können wir somit auch anderen Projekten im Netz zur Verfügung stellen. Das wäre ein angemessenes Echo auf das Medienecho.
Am 29. Oktober 2008 um 18:01 Uhr
Offener Brief zum Thema Polenfeldzug an WP-Autor Jesusfreund
Vielleicht solltest Du Dich nicht vor den Polenfeldzugs-Karren von Landserheft-Abschreiber Memnon335bc (nach eigener Auskunft vom Militärgeschichtlichen Forschungsamt) spannen lassen. Zum skandalösen Kontext dieses Artikels gehört auch die Überschrift. Und die Referenz auf die Spanischen Erbfolgekriege ist ein nur harmloser Hinweis des Journalisten Patrick Gensing auf den viel krasseren Sachverhalt, dass schon die Überschrift ein brauner Skandal in der Wikipedia ist, zu dem Du beiträgst, indem Du unter dieser Überschrift schreibst. Auch Periodikum ”Stürmer” soll in einigen wenigen Teilen seiner Auflage eine korrekte Seitennummerierung gehabt haben. So what? Ist das irgend ein Argument für diesen Dreck? Ich werde auch weiterhin auf Diskussionslöscher und braune Denunzianten vom Schlage eines Memnon335bc hinweisen und Du solltest mit beiden Augen gucken, wessen Karren Du ziehst. M.E. hat auch Achim Raschka wegen seines borniert-dreisten Vorgehens in der Causa Brummfuss in der Wikipedia keine Zukunft. Aber nicht nur deswegen, Leute mit engen Horizonten wie Raschka tragen m.E. die Schuld an den von Gensing kritisierten Zuständen in der deutschsprachigen Wikipedia. Mit faschistoider Diskussionmethodik werden Kritiker von Nazis und Kryptonazis weggemobbt und Leute wie Raschka schreiten nicht nur nicht ein, sondern helfen teilweise noch nach, indem sie Aufklärer wie Brummfuss sogar wochenlang sperren. Man lese nur die unterschiedslosen Mobbingattacken auf der VM-Seite, die sich häufig gegen Kritiker braunen Drecks richten, als seien es Schüler, die in der großen Pause mal Wikipediaseiten verunzieren. Benutzer:Raschka und Co haben in der Enzyklopädie sowenig eine Zukunft, wie Benutzer:Scriptor oder Benutzer:Arnomane. Enzyklopädie reagiert alergisch auf Intoleranz. Einige wissen es nur noch nicht. Tomas7