Wikipedia-Sperre fürs Bloggen
Dürfen Wikipedia-Autoren bloggen? Eigentlich eine blöde Frage. Als Massenphänomen sind Weblogs hierzulande zwar nicht so der Renner wie etwa in den USA, Japan oder den Niederlanden. Trotz geringerer Blogdichte ist das Recht auf Publikationsfreiheit allerdings auch hierzulande gewährleistet – ebenso wie etwa das Recht zu wählen oder das auf freie Berufs-, Partner- oder Wohnortwahl. Einige Wikipedia-Administratoren – insbesondere beim deutschsprachigen Projektableger – scheinen indes zu glauben, daß die Wikipedia-Regeln Vorfahrt haben. Zwar bloggt auch der Inner Circle der deutschen Lexikonaktivisten recht rege: Vom Mitteilen der unmittelbaren Tagesbefindlichkeit bis hin zu Artikeln, wie toll Wikipedia ist, findet sich für jeden Geschmack etwas. Blogger hingegen, die sich den weniger schönen Aspekten der Online-Enzyklopädie widmen, sind bei Wikipedia nicht so gern gesehen – zumindest nicht als Enzyklopädiemitarbeiter. Versuchte und erfolgreich durchgeführte Benutzersperrungen wegen wikipediakritischer Blogs gab es in den letzten Jahren einige. Aktuell anhängig ist ein neuer Fall: Drei Monate Sperre, verhängt gegen einen seit Jahren aktiven Projektaktivisten. Der Grund: ein Kommentar in einem Weblog, welches sich speziell dem rechten Rand innerhalb der Wikipedia widmet. Nazis in Wikipedia – weiterhin ein Tabuthema, über das nicht gesprochen werden darf? Die neuesten Turbulenzen aus der Wikipedia-Disziplinarküche im folgenden Bericht.
Sieben Jahre nach seiner Gründung sollte man eigentlich meinen, daß das Internetlexikon in der Gesellschaft angekommen ist. Ob prominente Mainstream-Autoren wie etwa der Computerexperte Jaron Lanier, anonyme Forumsteilnehmer bei Heise online oder eben Wikipedianer, die zusätzlich ein Weblog betreiben: Wikipediakritisches ist längst ein fester Bestandteil der Netzkultur. Ein ebenso vertrautes Erscheinungsbild sind leider auch Disziplinar- und Zensurversuche – von Seiten der echten, wahren und einzigen Wikipedia, beziehungsweise ihrer selbsternannten Wächter. Aktuell zum Stein des Anstoßes geworden ist ein Weblog mit dem Namen Nazipedia. Der Name polemisiert etwas rum; die Blog-Betreiber allerdings fühlen sich eindeutig antifaschistischen Grundsätzen verpflichtet. Ein wesentlicher Berichterstattungsschwerpunkt sind rechtslastige und geschichtsrevisionistische Edits in der deutschen Wikipedia-Ausgabe. Zum richtig großen Eklat haben diese es zwar noch nicht bebracht. Für einen mittellangen Artikel in der Frankfurter Rundschau am 26.4.2007 (Arno Widmann: “Wenn Militärbegeisterte von Guernica erzählen”) war die Thematik jedoch brisant genug. Randnote: Aus dem sonst überaus umfänglichen Pressearchiv von Wikipedia (alte Version) ist die Auflistung des Beitrags mittlerweile verschwunden (hier: aktuelle Version).
Bewirkt hat der Bericht im Endeffekt wenig. Rechtslastige Edits sind in der deutschen Wikipedia-Ausgabe weiterhin ein Dauerthema. Ein damit eng zusammenhängender Aspekt ist die sonderbare Toleranz zahlreicher Projekt-Admins gegenüber rechten Autoren – ein Punkt, den viele Außenstehende nur schwer nachvollziehen können. Äußerst gewöhnungsbedürftig ist auch das immer weiter um sich greifende Law-and-Order-Gebahren diverser Projekt-Admins – ein Verhalten, angesichts dessen nicht wenige froh sind, daß sich die Aktivitäten dieser Leute vorwiegend auf das Internet zu beschränken scheinen. Rechte Stammautoren, durchgeknallte Admins, Mobbing und Frust – daß der deutschen Wikipedia zunehmend die Autor(innen) abhanden kommen, wundert angesichts dessen nicht. Zwar wird niemand ernsthaft unterstellen wollen, die deutsche Wikipedia-Ausgabe würde von Neonazis betrieben. Als pointierter, wenn auch gelegentlich etwas zu Pauschalisierungen neigender Ausdruck dieser Zustände ist ein Blog wie Nazipedia allerdings durchaus ernstzunehmen. Offensichtlich sieht man dies auch bei Wikipedia selbst so. Nachdem sich das Diskussionsklima im deutschsprachigen Enzyklopädieableger zeitweilig leicht verbessert hatte, soll nun offensichtlich ein Präzedenzfall zurück in die andere Richtung geschaffen werden. Neuerliche Sperre für wikipediakritisches Bloggen: drei Monate.
Wie das meiste im freien Online-Lexikon hat auch die Mitte Juli 2008 erfolgte Sperrung des Benutzers mit dem Pseudonym Brummfuss eine Vor- und eine Nachgeschichte. Im konkreten Fall ist die Vorgeschichte nicht ganz ohne Belang. Nach dem im Januar dieses erfolgten Meinungsbild bezüglich der Frage, ob Wikipedia-Administratoren sich periodisch Wiederwahlen stellen sollen oder nicht (siehe auch Artikel in diesem Blog), schien sich nämlich auch das Arbeitsklima urplötzlich aufzulockern. Frühlingsgefühle? Ein reinigendes Gewitter, zurückzuführen auf die im Verlauf des Meinungsbilds abgebauten Energien? Möglich. Zwar hatten führende Projektmitglieder frühzeitig eine Zwei-Drittel-Klausel festgesetzt. Nichtsdestotrotz sprach schließlich über die Hälfte der Community-Aktiven ausdrücklich für Admin-Wiederwahlverfahren aus – ein Stimmungssignal, wie es deutlicher kaum ausfallen konnte. Dem Basis-Votum nicht entziehen mochte sich offenbar auch eine Gruppe Projektadmins, die schon länger dabei ist. Um die verfahrene Situation zu deeskalieren, kündigte ein gutes Dutzend an, freiwillig zu Wiederwahlen anzutreten – nicht still und heimlich, sondern organisiert und mit Begründung.
Mental gesehen hinterließ diese Initiative durchaus ihre Spuren. Verglichen mit dem Kasernenhofton, der 2007 allerorten das Bild bestimmte, bot die deutschsprachige Community im Frühling 2008 ein vergleichsweise kommod miteinander diskutierendes Bild. Einsicht? Stillschweigende Akzeptanz, daß man ein offenes Projekt nicht komplett gegen die Masse der dort engagierten Freiwilligen betreiben kann? Möglich. Klar war allerdings auch, daß freiwillige Wiederkandidaturen kaum dazu taugen können, die zahlreichen Fehlbesetzungen, die im Lauf der Zeit in den Admin-Job gerutscht waren, wieder von ihren virtuellen Chefsesseln herunterzukomplimentieren. Da diese Admin-Gruppe mittlerweile einen nicht unerheblichen Einfluß hat, läßt sich die Situation auch so skizzieren: Die Machtfrage wurde vertagt und auch ein bißchen entschärft - aber nicht wirklich gelöst.
Nicht gelöst war schließlich auch der Konflikt mit den zahlreichen rechtslastigen Enzyklopädieschreibern. Im Gegenteil: In einigen Themenbereichen offenbart die De-Eh-Ausgabe des Online-Lexikons mittlerweile stabile Zeugnisse einer enzyklopädischen Braunzone. Das weitgefasste Umschreiben und Bebildern dutzender Einträge zu NS-Organisationen wurde im Dezember 2007 zwar gestoppt und größtenteils revidiert (weiterer Blog-Artikel). Das Problem allerdings: Die rechten Edits hören nicht auf. Wo einige Schreiber gehen, kommen an anderer Stelle neue. Auf ebendiese Problematik hatte unter anderem das Nazipedia-Weblog hingewiesen. Dort unter thematisiert, im Online-Lexikon weiterhin unverändert: der Beitrag “Polenfeldzug“. Kein Irrtum, kein Schreibfehler: Der Artikel zum Überfall auf Polen 1939, welcher den Zweiten Weltkrieg eröffnete, den Vernichtungskrieg im Osten und schließlich den Holocaust an den Juden Europas, findet man in der freien Internet-Enzyklopädie unter genau dieser Bezeichnung: als Feldzug. Ein “Blitzkrieg” rechter Wiki-Guerillas? Keinesfalls. Die Fronten im Beitrag sind bereits seit Monaten verhärtet. Stand der Dinge: Trotz des beharrlichen Engagements einzelner User ist es offensichtlich unmöglich, die eindeutig geschichtsrevisionistische Eintragsbezeichnung rauszukriegen. Da selbst zutiefst wertkonservative CDU-Offizielle, die Bundeskanzlerin, der Bundespräsident sowie die Sprecher(innen) der Tagesschau die Formulierung “Überfall auf Polen” wählen, wenn die Rede auf den Einfall der deutschen Wehrmacht 1939 in Polen kommt, fragt man sich schon: Liegt man wirklich so falsch, wenn man den Verantwortlichen der deutschsprachigen Wikipedia-Ausgabe ein etwas sonderbares, befremdliches, fahrlässiges oder zumindest gleichgültiges Verhältnis zur jüngeren deutschen Geschichte unterstellt?
Der “Polenfeldzug”-Beitrag ist nicht die einzige rechte “Stilblüte”, die sich in der deutschen Wikipedia aktuell tummelt. Auch ausgiebige NS-Wimpelsammlungen wie hier oder die unkritische Abhandlung soldatischer Waffen-SS-Karrieren (wie hier) sind im Reich des freien Wissens weiterhin präsent. Insgesamt präsentiert sich das Problem rechter Inhalte als recht vielschichtig. Einerseits ändern sich einzelne Methoden, Artikelschwerpunkte sowie die Taktiken für das Unterbringen solcher Inhalte immer wieder. Das Grundproblem allerdings ist seit Jahren bekannt; Es passiert, und die Community geht zu lax damit um. Community- und Vereins-Obere fielen bislang vor allem dadurch auf, daß sie das Problem leugneten, kleinredeten oder bagatellisierten. Größere Aufräumaktionen passieren in der Regel meist dann, wenn schlechte Publicity droht. Als “schlechte Publicity” werden letztendlich auch die wikipediakritischen Blogs wahrgenommen, die sich im Web ausgebreitet haben. Nicht wenigen Aktivisten sind sie sogar der eigentliche Dorn im Auge. Versuche, kritisches Bloggen mit Benutzersperren zu ahnden, gab es in der Vergangenheit immer wieder. Für größere Furore in der Community sorgten in den letzten Jahren vor allem drei Fälle: die als Nacht-und-Nebel-Aktion vollzogene Sperrung der ehemaligen Userin Coolgretchen, das schließlich abgebrochene Benutzersperrverfahren gegen den Sozialwissenschaftler und Wikipedia-Skeptiker mit dem Pseudonym Fossa (beide 2006) und, als vergleichsweise neuer Fall, die kurzzeitige Sperrung des bloggenden Users Historiograf im Frühjahr dieses Jahres.
In allen drei Fällen war das Betreiben eines wikipediakritischen Blogs – also externe Aktivitäten außerhalb der Wikipedia – explizit der Grund für die vom Zaun gebrochenen Repressalien. Der in solchen Fällen stets bemühte Allerweltsvorwurf – Verstoß gegen die Wikipedia-Regel “Keine persönlichen Angriffe” – kam auch im aktuellen Fall Mitte Juli wieder auf den Tisch. Betroffener: Brummfuss – ein User, der den Machtstrukturen des Projekts erklärtermaßen kritisch gegenübersteht und der sich nicht scheut, auch in die braune Wunde immer wieder den Finger zu legen. Ursprünglich im Fachgebiet Biologie zugange (Spezialthema: Spinnen), betrieb er unter anderem aktive Recherchen, um den Beitrag “Luftangriff auf Dresden”, zu dessen Kaperung Nazis im Internet aufgerufen hatten, zu schützen. Ein Ergebnis dieser Erfahrungen: eine auf seiner Userseite geführte Beobachtungsseite, auf der geschichtsrevisionistische oder rechtslastige Edits aufgelistet und verlinkt sind – ein Arbeitsmittel, daß dabei helfen soll, derartige Einträge zu kontrollieren und langfristig zurückzudrängen. Derartige Aufklärungsarbeit ist in Wikipedia alles andere als unumstritten; eine Reihe von Usern klassifiziert sie als “Pranger” ab. Die Diskussion darum führte schließlich auch zu einem Artikelkommentar in der bereits erwähnten Nazipedia. Dieser setzte schließlich die Wikipedia-interne Rauswurf-Maschinerie in Gang. Der üblichen Dramaturgie gemäß wurde sie zunächst auf der Vandalenmeldeseite eröffnet. Beschwerdeführer war S, ein Admin aus der zweiten Riege. Behauptung: Brummfuss sei der Betreiber des Nazipedia-Blogs. Die Inhalte des Blogs schließlich seien nicht hinnehmbar, da beleidigend, und erforderten personelle Konsequenzen.
Mit keiner Zeile belegt, wurde die Behauptung der Betreiberschaft in der Folge als feststehende Tatsache gehandhabt – obwohl Brummfuss versicherte, er habe dort lediglich einen Artikelkommentar verfaßt. Die folgenden Schritte gingen schnell. In rascher Folge sperrten zunächst Achim Raschka, dann ein Admin mit dem Namen Complex, den User: zunächst für drei, dann für vier, schließlich für fünf Monate. Die fünf Monate – wer wird denn schon geizig sein in diesen großen Zeiten – wurden von Raschka schließlich auf die ursprünglichen drei Monate zurückgenommen. Die Begründung blieb: der bei solchen Anlässen regelmäßig zur Anwendung kommende Allgemeinplatz “Kein Wille zur enzyklopädischen Mitarbeit erkennbar”. Ungewöhnlich war zum einen die unvermittelte, völlig überzogene Härte der Sanktion. Zum zweiten war es auch das Verfahren an sich: Verdiente User werden nämlich, selbst in der deutschsprachigen Wikipedia, nicht einfach so vor die Tür gesetzt. Nach der recht selbstherrlich anmutenden Verfahrensweise befragt, gab Raschka schließlich ein Statement ab. In dessen Mittelpunkt stand zum einen eine Bewertung von Brummfuss als WP-Mitarbeiter. Als unmittelbaren Grund für die Sperre führte Raschka schließlich die mit Wikipedia nicht vereinbaren Inhalte des Nazipedia-Blogs an – ungeachtet der Tatsache, daß die der Sperrung zugrundeliegende Betreiberschaft nichts weiter war als eine als Tatsache ausgegebene und wiederholt kolportierte Unterstellung.
S hatte mit seiner Vandalenmeldung den Stein zwar ins Rollen gebracht. Noch immer allerdings berührt die Sperrung eines jahrelang aktiven Benutzers (um einen solchen handelte es sich hier nämlich) wesentliche Punkte im Selbstverständnis der Community. Unabhängig von der Frage, wie “gerecht”, gut oder effektiv bestimmte Wikipedia-Regeln sind, steht hier nämlich eine Grundsatzfrage im Raum – ob die Wikipedia-Community (bzw. deren Adminschaft) Aktivitäten außerhalb von Wikipedia sanktionieren darf, kann oder sogar sollte. Eine brisante Frage: Zu Ende gedacht, beinhaltet sie Konsequenzen, die auf das Äußerste besorgt machen müssen – etwa im Hinblick darauf, wie Wikipedia-Aktive künftig Artikel zum “Polenfeldzug” zu vertreten haben. Die Frage der ohne Verfahren und ohne richtige Begründung durchgezogenen Sperrung führte in der Folge zu einer Camouflage, die für die Art und Weise, wie die derzeitigen Projektmacher mit ihren Regeln hantieren, bezeichnend ist: so nämlich, wie sie es gerade brauchen. Nachdem einige besorgte Aktive angefragt hatten, ob die Sperrung denn auch rechtmäßig sei, einige eher empört reagierten, andere hingegen ihre Genugtuung über die Sperrung artikulierten und Raschka selbst schließlich verhaltene Zweifel an der Weisheit seiner Vorgehensweise zum Ausdruck brachte (Hauptschauplatz: die Benutzerdiskussionsseite von Brummfuss), folgte der zweite Akt des neuesten “Playing Wikipedia”-Stücks: Man (bzw. der ausführende Admin Achim Raschka) habe zwar wohl einen Fehler gemacht. Man könne dies aber, so Alt-Wikipedianerin Henriette Fiebig, wieder in Ordnung bringen – und das, man horche auf, sogar im Einklang mit den Regeln.
Der Vorschlag – ein sogenanntes Entsperrverfahren, bei dem dann dieselbe Prozedere zum Einsatz kommen solle wie bei einem regulären Benutzersperrverfahren – erwies sich für den Angeklagten allerdings als miserable Anwaltsberatung. Anders als bei einem regulären Benutzersperrverfahren, bei dem eine Minderheit von einem Drittel der Stimmen ausreicht, eine drohende Sperrung abzuwenden, sollte es hier nämlich umgekehrt laufen. Wie? Nach dem Zack-Verfahren. O-Ton Henriette Fiebig: “Dann beschließe ich eben kraft meiner Admin- und Antragsteller-Herrlichkeit, daß die Entsperrung mit einer 2/3-Mehrheit angenommen werden muß. Das ist dann eine eindeutige Aussage an der nun wirklich keiner mehr mäkeln kann. Zack!” Nachdem die Schwellen endlich so niedrig hingen, dass kein Brummfuss-Gegner mehr über sie stolpern konnte und die ursprüngliche Intention von Benutzersperrverfahren komplett in ihr Gegenteil gekehrt war, konnte die Party dann steigen. Allerdings gab es Spielverderber. Nicht alle waren nämlich gewillt, sich in dieser virtuellen Prozess-Farce zum Affen zu machen. Angesichts der willkürlich verschlechterten Prozeßbedingungen begründete Blog-Kommentator Brummfuss in einer kurzen Stellungnahme, warum er so nicht mitspielen wolle. All denjenigen, die mit der Sperre nicht einverstanden waren, empfahl er angesichts der Situation, sich unter dem Punkt “Ich lehne dieses Verfahren ab” einzutragen.
Für eine Ablehnung dieses Verfahrens gab es gute Gründe. Anmaßen taten sich die Wikipedia-Betreiber nämlich gleich zwei Kompetenzen: Zum einen Entscheidungshoheit darüber, was Wikipedia-Autor(inn)en außerhalb von Wikipedia sagen oder nicht sagen dürfen. Brisanz barg darüber hinaus auch die durch das “Zack”-Verfahren ins Spiel gebrachte Prozedur. Die Wikipedia-Realität lehrt nämlich: Gibt es für eine derartige Abstimmungsmodalität erst einmal einen Präzedenzfall, genügten bei künftig stattfindenden Benutzersperrverfahren ein Drittel Pro-Stimmen anstatt zwei Drittel – sofern ein Admin, egal mit welcher Begründung, irgendwann einmal vorabgesperrt hat. Für unkonforme Standpunkte nicht gerade ermutigend. Behauptet irgendwann ein Admin, die Erde sei doch eine Scheibe, wird man sich hüten, zu widersprechen – ein Drittel Stimmen für die Sperrung sind schnell zusammen. Absehbare Folge: Benutzersperrverfahren, vor nicht allzu langer Zeit noch ein einigermaßen effektiv funktionierender Schutz für unkonforme Autoren (im Verlauf des Jahrs 2007 allerdings weitestgehend durch ein recht undurchsichtig funktionierendes Schiedsgerichte ersetzt), wären vollends zum zahnlosen Tiger degeneriert.
Die Höhepunkte aktueller Regelmanipulierkünste waren mit dieser Mimikry-Vorstellung allerdings noch nicht vorbei. Nachdem sich schon zwei Tage nach Eröffnung der Abstimmung abzeichnete, daß eine Mehrheit der User entweder für sofortige Entsperrung war und/oder – wie von Brummfuss gewünscht – das Verfahren ablehnte, brach ein weiterer Admin mit dem Namen Syrco die Veranstaltung ab. Stand der Dinge bei Erscheinen dieses Beitrags: die ursprüngliche Sperre bleibt bestehen. Pointe: Metal-Fan Achim Raschka hüllte sich seit Beginn des Verfahrens in Schweigen. Ersatzweise zierte er seine Userseite mit einer recht netten Lithografie – dem Symbol eines Teufels, der in den Wolken über einem Planeten kreist. Welche Aussage das Bild zum aktuellen Konflikt treffen soll, weiß allerdings wohl nur er allein. Wie auch immer die Sache ausgeht: Bereits jetzt ist absehbar, daß die auf unbewiesenen Unterstellungen basierende Sperr-Oper – drastisch gesteigert durch die Hütchenspiel-Einlage mit Zack-Regel und anschließendem Veranstaltungsabbruch plus Beibehaltung der alten Situation – in einem vertrauenstechnischen Komplettdesaster enden muß.
Fazit: Ohne Gesichtsverlust ist diese Angelegenheit nicht mehr beendbar. Obwohl allen Ausführenden offensichtlich klar ist, welche Schmierenkomödie sie hier in Szene gesetzt haben, hat man sich wohl entschlossen, stur auf der Straße des Todes weiter zu gehen. Der Zynismus, mit dem Regeln die Regeln wieder einmal so lange manipuliert wurden, bis das Ergebnis “paßte”, der bedenkenlos in Szene gesetzte Autorenverschleiß im Dienst einer vorgeblich guten Sache indes wird auf die Macher und Macherinnen von Wikipedia zurückfallen – spätestens dann, wenn die Wissenstrauben nicht mehr so niedrig hängen und auch der letzte Web-2.0-Jünger kapiert, daß Wikipedia nicht cool ist, sondern möglicherweise einfach nur stressig, ätzend und doof. Unabhängig davon, ob diese Farce noch ein halbwegs erträgliches Ende nimmt oder nicht: Der Vertrauensvorschuß, den einige Mitglieder der alten Garde im Frühjahr wieder herzustellen versuchten, ist weitgehend verbraucht. Mental gesehen steht die deutschsprachige Lexikonausgabe somit da, wo sie vor einem Jahr bereits stand: mit Admins, die machen können, was sie wollen, Bürokratie ohne Ende, fleißigen rechten Editoren und einem zunehmenden Schwund motivierter Mitarbeiter.
Günter Schuler
Nachtrag, 26. Juli 2008: Das Verfahren wurde am 25. Juli von Achim Raschka abgebrochen; die Sperre ist somit aufgehoben. Mehr dazu in einem aktuellen Blog-Beitrag.

Am 21. Juli 2008 um 23:10 Uhr
das verfahren ist wieder offen, du kannst weiterschreiben …
Am 22. Juli 2008 um 00:01 Uhr
Gibt es eigentlich keine intelligenten Admins mehr in der Wikipedia?
Am 22. Juli 2008 um 00:28 Uhr
Achim der Blogger ist selber ein Blogger, nur mit Knöpfen und er sollte es anderen nicht verbieten. (Ein Tipp: Text | Dann klappt es auch mit dem Link hier.)
Am 22. Juli 2008 um 00:51 Uhr
@Rax
Aaah, das ist ja gut dass ich dich hier treffe (wenn Du der Rax-Admin bist natürlich nur)
Was hast Du Dir denn eigentlich dabei gedacht?
http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia_Diskussion:Benutzerentsperrung/Brummfuss&diff=next&oldid=48658844
oder hier:
http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Benutzer:Cascari/Nicht_vergessen%21&curid=1346749&diff=48659655&oldid=48651480
Einfach nur neugierig. Mutter Erde
Am 22. Juli 2008 um 18:38 Uhr
Wikipedia ist cool aber die Unfähigkeit der Stümper AchimR, Seewolf, Complex, Entlinkt, LeonW, Jergen, Dundak und eine Menger anderer Admins sind es nicht. Solche Leute nutzen Methoden, die braunes Gedankengut in die Wikipedia einlassen. Die gleichen Leute hindern verdiente Leute wie Brummfuss daran, braunes Gedankengut aus der Wikipedia hinauszubefördern. Ich fordere - wie auch auf der Nazipediaseite - den Rücktritt von Achim R. wegen erwiesener Unfähigkeit und fehlender Affinität zu einem aufklärerischen Enzyklopädieprojekt. Bis heute sind große Teile der Burschenschafter- und Studentenverbindungs-Artikel subtil braun eingefärbt. Meine damaligen Neutralitätshinweise wurde von einem selbsternannten Mob zuerst entfernt, sodann in einem fünfmaligen Sperrverfahren meine Benutzerkennung Thomas7 gesperrt. In der deutschsprachigen Wikipedia behauptet ein Pöbel dreist Enzyklopädie zu machen. In Wirklichkeit setzen sich Stümper wie AchimR in Szene, wirtschaften eine gute Idee in den Strassengraben (braune Gosse) und ekeln wirkliche Enzyklopädisten wie Brummfuss mit Lügen wie “Kein Wille zur enzyklopädischen Mitarbeit erkennbar” (O-Ton AchimR und andere) aus dem Projekt. Thomas7
Am 22. Juli 2008 um 19:10 Uhr
Gerade wurde die Benutzerkennung NeverCoaster von dem Skandal-Admin Memnon335bc mit der Begründung Sperrumgehung durch gesperrten Benutzer: Störaccount aus der Nazipedia Fraktion) gesperrt. Der Benuter Memnon335bc ist für die üble geschichtesrevisionistische Version des Artikels Polenfeldzug verantwortlich, die zugreifbar war, bis Benutzer Jesusfreund dort die gröbsten Braunstellen beseitigt hat und z.B. die Verbrechen der Polen beim Polenfeldzug nach hinten sortierte. Benutzer Memnon335bc arbeitet skandalöserweise beim Militärhistorischen Forschungsamt und sieht sich bemüßigt, die Ehere der Wehrmacht hochzuhalten. Die Umbenennung des Artikels Polenfeldzug in Überfall auf Polen sabotiert er durch penetrante, teils wahrheitswidrige Denunziation auf der Vandalen-Meldeseite aller jener, die eine Umbenennung fordern. Sein Fan Anton-Josef unterstützt ihn dabei nach Kräften. Thomas7
Am 22. Juli 2008 um 21:31 Uhr
Thomas7 ist als Dauertroll der WP berechtigt gesperrt, seine Teilnahme an der Lemma-Debatte schadet den Verschiebungsbefürwortern mehr als sie nützt.
Ich habe mir gerade den kleinen Jux erlaubt, den Artikel [[Truppenfahne (Waffen-SS)]] mit einer leicht doppeldeutigen Begründung als lesenswerten Artikel zu nominieren. Die schweren Mängel des Artikels (es ist nicht nur die überreiche Bebilderung, der Text ist Müll) fielen nicht auf, ich habe den Abbruch herbeigeführt. Vielleicht führt die Aufmerksamkeit zu einer Verbesserung, der Trick mit der provokativen Kandidatur von Müll hat seinerzeit bei der Hitler-Jugend gut funktioniert…
Am 22. Juli 2008 um 22:32 Uhr
Ein kleines Beispiel für die sachliche Diskussionskultur in der Wikipedia: “Alexander 72″ zu der gelöschten Locus-Seite: hier: “Nee, gibt ihm was zwischen die Augen (…) Das wiederum geht gar nicht, würde er mich als Nazi verunglimpfen, dürfte er vor meinen Augen sein Keyboard verspeisen, allenfalls Ketchup oder Majo würde ich ihm dabei noch zugestehen.”
Ralf Roletschek, gelernter Tischler und nach eigener Aussage Dozent an der FH Eberswalde und Hochschule Anhalt für “Internetrecht”, entdeckt in der Locus-Seite:
“Ich sehe in seinem Gekritzel durchaus die Suggestion, daß er mir Nazigedanken unterstellt. Und ja: ich sehe darin einen persönlichen Angriff.” (hier Belege oder Ausführungen auch diemal wieder: Fehlanzeige.
Hier die Locus-Seite aus dem Google -Cache. Nirgendwo wird dort suggeriert, Ralf Roletschek hätte “Nazigedanken”.
Frag lich bleibt allerdings, welche Geisteshaltung dem tatsächlich zu grunde liegt: Die Forderung, ihm was “zwischen die Augen geben” und Beleidigungen, Verleumdungen und Üble Nachreden gegen den unbequem gewordenen Benutzer ins Internet zu stellen.
Am 23. Juli 2008 um 09:24 Uhr
Ausschlaggebend sollten stets die referenzierbaren Fakten sein. Deshalb ist es auch egal, ob ein Autor Geistchrist, Sozialist, Nationalsozialist, Evangelikaler oder Pseudoskeptiker ist, falls - und nur falls - er quellenbasiert arbeitet.
Alles andere ist Weltbildgezänk.
Am 23. Juli 2008 um 15:17 Uhr
Für einen mittellangen Artikel in der Frankfurter Rundschau am 26.4.2007 (Arno Widmann: “Wenn Militärbegeisterte von Guernica erzählen”) war die Thematik jedoch brisant genug. Randnote: Aus dem sonst überaus umfänglichen Pressearchiv von Wikipedia (alte Version) ist die Auflistung des Beitrags mittlerweile verschwunden (hier: aktuelle Version).
Das ist ein heftiger Fall von Zensur! Wie konnte es dazu kommen? Wer hat denn die Wikipedia-Presseseite derart gesäubert?
Wer selbst die Frankfurter Rundschau in ihre Kritik an rechten Tendenzen in der Wikipedia nicht ernstnehmen will, findet gegen kritische Blogger wohl keine Grenzen mehr.
Am 23. Juli 2008 um 15:55 Uhr
… jetzt kocht die “Ich bin doch kein Nazi”-Seele über: Solidarität für Brummfuss wird bestraft
Am 23. Juli 2008 um 17:31 Uhr
Ein Bolschewist sieht endlich Licht am Rande des Achim- ääh Admin-Tunnels, und legt auf eine vetretbare (!) Bedenkstunde 3 Tage in eigener Regie drauf:
”Da du offensichtlich keine Notwendigkeit gesehen hast, etwaige Missverständnisse auszuräumen, habe ich deinen Account für 3 Tage gesperrt. Tönjes 15:16, 23. Jul. 2008 (CEST)”
von: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Benutzer_Diskussion:Simplicius&diff=48717896&oldid=48717460
*Danach meint er im süssesten wikipedia-Neusprech:
”(Aktuell) (Vorherige) 17:09, 23. Jul. 2008 Tönjes (Diskussion | Beiträge) K (Änderte den Schutz von „Benutzer Diskussion:Simplicius“: Zur Sperre ist von beiden Seiten alles notwendige gesagt, hier jetzt bitte EOD. [edit=sysop:move=sysop] (bis 12:07, 26. Jul. 2008 (UTC)))”
Am 24. Juli 2008 um 00:09 Uhr
@andrax und günter schuler: wg des zensurvorwurfs vgl. http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Pressespiegel&diff=39112922&oldid=39099528 und http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Au%C3%9Fenspiegel/2007. Gruß Rax
Am 24. Juli 2008 um 00:39 Uhr
Lieber Andrax, bevor Du Zensur schreist, solltest Du versuchen, den fraglichen Artikel im online-angebot der FR zu finden: Es gibt ihn nicht mehr. Zu dumm aber auch: Der link auf den Artikel wurde am 18. Dezember 2007 aus dem pressespiegel genommen, weil er auch noch auf Wikipedia:Außenspiegel stand. Und da steht er auch im Archiv für 2007. Aber Zensur schreien ist ja leichter als Recherieren.
Am 24. Juli 2008 um 00:56 Uhr
Infinite für Raschka
http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Sperrpr%C3%BCfung&oldid=48738529#Benutzer:Simplicius.2C_die_zweite
Das böse Wort, um das sie seit Tagen herumschleichen, ist draussen.
Aber vielleicht schaffte es Rax selber sogar noch schneller?
Am 24. Juli 2008 um 01:24 Uhr
Rax, der Drei-Wochen-Sperrer, hält sich jetzt raus. Supi
“naja, mit “Verleumdung” meine ich, dass es einfach so da steht ohne Belege. Ich selbst kenne sie nicht. Soweit - ab jetzt halte ich mich raus. –Rax post 01:09, 24. Jul. 2008 (CEST)”
http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Sperrpr%C3%BCfung&oldid=48739066#Benutzer:Simplicius.2C_die_zweite
(Fettung von Mutter Erde) LOL
Am 24. Juli 2008 um 13:18 Uhr
Bis heute wusste ich nicht, dass wir einen Außenspiegel haben und ich bin nun mal etwas länger dabei. Unter einem Pressearchiv stelle ich mir jedoch ein vollständiges Archiv vor und keine besondere Auswahl. Mein Vorschlag wäre, im Pressearchiv einen Link auf den Außenspiegel zu setzen, wenn von dort etwas verschoben wird. Ansonsten kann man Cherubino für seine Betreuung der Pressearchivseite nur loben.
Am 24. Juli 2008 um 20:16 Uhr
Ich sehe gerade, dass Neusprech-Tönjes (das ist der 3 Tage-Draufleger und dann Absperrer der Simplicius-Disk) seine eigene Benutzer-Seite so um den 15. Feb. 2008 herum gelöscht haben muss, um dann ohne Vergangenheit neu aufzutreten. Erinnert irgendwie an Unscheinbar…..
http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Benutzer:T%C3%B6njes&action=history
Warum macht jemand sowas?
Am 25. Juli 2008 um 12:18 Uhr
@ Mutter Erde: zu Tönjes: das ist in dem Fall recht einfach, der Benutzer möchte nicht private Daten, die er mal gutgläubig veröffentlicht hat, weiter im Netz stehen haben.
Am 25. Juli 2008 um 13:57 Uhr
@ Einer mit Knöppen
Nun, das kann ja - Assume Good Faith - höchstens ein Bruchteil der Wahrheit sein. Wenn man sich die Disk zu seiner ersten - gescheiterten - Selbstkandidatur (bei 500 Beiträgen! Da will einer unbedingt rein. LOL) ansieht, bezieht sich gleich die erste Frage von FritzG auf seine Benutzerseite.
http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia_Diskussion:Adminkandidaturen/T%C3%B6njes
Später kam er dann doch durch - nachdem er den Jargon der Adminwähler besser beherrschte und sich nun als unerschrockener Vandalenjäger spreizte. Übrigens eine Nominierung aus dem Chat
http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Adminkandidaturen/Tönjes_2
(Mit schönen Beispielen wie man seinen Edit-Counter hochtreibt)
Am 25. Juli 2008 um 14:03 Uhr
Ach ja und für alle Autoren der rechten und linken Szene gibt es in Zukunft
http://knol.google.com/
Dort darf dann auch der Nazi und der Antifa dann jeweils seine eigene Ansicht der Dinge darlegen. Vielleicht gar keine schlechte Idee die ganzen missionarischen Autoren dorthin abzuschieben.
Am 25. Juli 2008 um 20:20 Uhr
Knöllchen, das war jetzt aber ein *recht* dummer Kommentar.
Ich sehe Gefahr für die Wikipedia eigentlich nur in den selbsternannten NPOV-Extremisten, die von nichts eine Ahnung haben - und so ist es möglich geworden, wissenschaftliche Ergebnisse der Politik- und Geschichtswissenschaften als ”nicht neutral” hinzustellen und insbesondere jene zu verunglimpfen, denen die Natur etwas mehr Intelligenz geschenkt hat. “Neutralisierung” von Artikeln wird es inzwischen genannt, wenn im Artikel von von Nazis erschossenen Widerstandskämpfer das Wort “Mord” entgegen auch eindeutiger Quellenlage unbedingt getilgt werden muss.
Im Umfeld zur Sperrdiskussion um Brummfuss wurde bereits sichtbar, dass jetz selbst ernannte “links liberale”, wie z.B. Mark Nowiasz, offen zum Kampf (gegen Vertreter des) gegen den “linken POV” aufgerufen, welcher seiner Meinung nach ein großes Problem darstelle. Andere sachlich und quellenbasiert arbeitende Autoren werden ebenso offen als “Antifa-Spacken” beleidigt, ohne dass hier eine <a href=”http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Spezial:Logbuch&type=block&page=Benutzer:Mark_Nowiasz” Sanktion” durch Admins erfolgt. Seine Bearbeitungen zeigen, dass der Mitglied der “Grünen” (eigene Aussage) sich in den letzten Tagen hauptsächlich in dieser Art und Weise gegen Brummfuss engagiert hat, anstatt der Verbesserung von Artikeln.
Die sogenannte “NPOV”-Policy wurde schon längst von den Rechten entdeckt und wird nun für die Verbreitung ihrer Propaganda in der Wikipedia genutzt.
Am 25. Juli 2008 um 23:52 Uhr
Jaja, der Rax, das ist auch so ein Nichtsnutz vor dem Herrn.
Zur Zeit ist er damit beschäftigt, das Sperrlog von Simplicius vollzuschmieren.
Wer’s nicht glaubt, klickt hier
http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Spezial:Logbuch&type=block&page=Benutzer:Simplicius
Am 26. Juli 2008 um 01:54 Uhr
Ich weiß auch nicht, was der jetzt noch will, wir wissen doch jetzt alles.
Ich bin zwar gnädigerweise wieder entsperrt, aber Rax spielt sich nun auf und will die Locus-Seite nicht wieder herstellen. Womöglich ist das hier zu schreiben gerade wieder der nächste Grund für die nächste Repressalie gegen mich.
Am 26. Juli 2008 um 10:21 Uhr
@ Brummfuss
Wie man liest, sollst Du nicht genug “enzyklopädische Arbeit” geleistet haben. Nur seltsam, dass das keinem zum Treiben der Raxe und Konsorten einfällt (naja, nicht wirklich seltsam ;-))
Andererseits: Wenn jemand wie Mutter Erde einen Artikel/Bilder/Details nach dem anderen heranschafft und sich ansonsten minimalst auf Disks herumtreibt,
http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Spezial:Logbuch&type=block&page=Benutzer:78.49.76.129 fffffff
ist es auch wieder nicht recht. Jedesmal wenn ich lesen muss “Wir schreiben hier eine Enzyklopädie” pusche ich mir fast ins Höschen, unabhängig vom Verfasser. Gruss
(wirst schon noch ein Plätzchen für den Locus im web finden. Frohes Schaffen)
Am 27. Juli 2008 um 00:07 Uhr
Hans Koberger hat begonnen, seine selbst angelegten wikipedia.de-Artikel nach Google Knol zu transferieren.
Er wird vom 6-Stimmen-Tsor mit Hilfe eines Redlinks auf die Rechtslage hingewiesen
http://img504.imageshack.us/my.php?image=tsorkoberger26072008px0.jpg
Völlig ungeniert, diese de-Altlasten.
Aber wie man hört, hält ihm Uli Fuchs bei WikiWeise eh ein Plätzchen frei. Es sei dem 6-Stimmen-Tsor gegönnt. Gruss auch an Markus Schweiß von dieser Stelle.
Am 13. November 2008 um 11:54 Uhr
Und schon wieder ist Achim raschkla bei etwas dabei. Der Umgang mit Kritikern in der Wiikipedia ist höchst bedenklich. Die Meinungsfreiheit wird in der Wikipedia systematisch abgeschaltet, jüngst zu sehen im Sperrverfahren gegen Achim Raschka.
Am 15. November 2008 um 19:55 Uhr
Hallo
worauf gründet sich die Bewertung “Fossa” = “Sozialwissenschaftler und Wikipedia-Skeptiker mit dem Pseudonym Fossa” ? Welche Belege oder links gibt es ?
Gruß ESC