Guru Guru, oder: Admins des Grauens

Bei strittigen Themen mit Vorsicht zu genießen, für den Rest unbedenklich – so ungefähr könnte man die Meinung vieler kritischer Internetnutzer über das Mitmachprinzip von Wikipedia auf den Punkt bringen. Die Realität sieht allerdings anders aus. Daß Artikelstreits im freien Lexikon nicht nur auf glasklare ideologische Unvereinbarkeiten zurückzuführen sind, zeigen die derzeitigen Diskussionen um Machtstrukturen sowie das Arbeitsklima. Grundsatzfrage: Wie geht Wikipedia mit seinen Autoren um? Oder, anders gefragt: Sorgen lediglich problematische Themen wie etwa Kapitalismus oder Bosnien-Herzogowina für Wiki-Streß, oder bergen auch Artikel zu Linux, Avataren und Musikbands Stoff für Zunder? Wer genauer hinschaut, wird bemerken: Letzteres ist der Fall. Ein nicht unwesentlicher Mitgrund für diese Artikelauseinandersetzungen: das freie Schalten und Walten der Projektadministratoren. Wikipediaintern hat es sich längst zu einem veritablen Selbstläufer entwickelt; selbst Artikel zu Popsternchen oder Nebenfiguren des “Herr der Ringe” sind vor unmotivierten Eingriffen längst nicht mehr sicher. Wenig Anerkennung, wenig Einfluß, dafür viel Frust – fürs artikelschreibende Autoren-Fußvolk der freien Enzyklopädie ist diese Alltagserfahrung mittlerweile normal. Wie die Macher der deutschsprachigen Lexikonausgabe Artikeln und ihren Autor(inn)en tagtäglich Steine in den Weg legen, zeigt die Geschichte eines ganz normalen Musikeintrags: demjenigen zur Krautrock-Band Guru Guru.

Daß bei Wikipedia De-Eh derzeit ein vergleichsweise informativer Artikel zu den Pionieren des Siebzigerjahre-Krautrock online steht, verdankt die Leserschaft wie so oft nicht den üblichen Projektwichtigen, sondern vielmehr der Beharrlichkeit und Geduld seiner großteils anonymen Autoren. Die Entwicklung des Beitrags selbst – vom Stub mit ein, zwei Sätzen hin zu soliden Basisinfos, von dort weiter zu einem mittelgroßen Umfang mit viel Insiderinfos aus der Bandgeschichte – ist für Wikipedia keinesfalls etwas Ungewöhnliches. Normalerweise geraten Community-Aktive beim Erzählen von derartigen Artikel-Erfolgsgeschichten richtig ins Schwärmen – beweisen sie doch, wie gut das Prinzip Wikipedia funktioniert. Bemerkenswert bei “Guru Guru” ist allerdings eine etwas andere Realität: die Verfolgungswut, welche den Beitrag von Anfang an begleitete – in der Entstehungsphase, als er zugegeben noch wenig Information enthielt, in der mittleren Phase, als die Beitragsschreiber mit recht esoterischen Informationseinforderungen konfrontiert waren und schließlich in der “Spätphase”, als einige Admins begannen, den Beitrag zu kürzen und sich dabei nicht zu schade waren, zuvor selbst eingeforderte Quellenangaben umstandslos wieder wegzulöschen.

Administrations-Spielwiese Wikipedia. Am 20. August 2004 wurde der Eintrag “Guru Guru” von einem anonymen Nutzer neu angelegt. Der Text enthielt zwar in der Tat gerade mal eine LP sowie die Bandbesetzung und entsprach so dem, was in der Wikipedia-Terminologie als “Stub” bezeichnet wird. Anders als bei anderen Stubs warteten die Projektverantwortlichen jedoch nicht erst ein paar Tage ab, um zu sehen, wie sich der neue Beitrag entwickelt. Bereits drei Minuten (!!) nach Ersteinstellung stellte AHZ, ein offensichtlich mit guter Reaktionsfähigkeit ausgestatteter Projektadmin, einen Antrag zur Schnelllöschung. Daß die Anforderung, sorgfältig zu arbeiten, bei Wikipedia nur fürs Fußvolk gilt, stellte AHZ gleich mit unter Beweis. Der Text hinter “Begründung”: lediglich die eigene Signatur.

Ein Irrtum? Schlampigkeit? Voreiligkeit oder einfach eine Fehleinschätzung, die jedem einmal passieren kann? Wie auch immer: Drei Tage später war der Schnelllöschantrag Geschichte; abgelehnt. Artikeltext zu dem Zeitpunkt: verändert, aber zweifelsohne noch immer Stub-Niveau. Das Spiel mit dem Namen “Wer schafft es, den Bandeintrag erfolgreich zu kicken?” hatte allerdings gerade erst angefangen. Ein Löschantrag, also eine offizielle Listung bei den Löschkandidaten, erfolgte ganze vier Minuten nach der letzten Verbesserung, am 23. August. Artikeltag: vier; Antragsteller: Maclemo, ein tagesformabhängig auch mit seinem Vornamen Clemens signierender Admin aus Wien. Unterschied diesmal: eine vorhandene Begründung. Deren Resummée, obwohl die Trefferliste bei Google andere Worte sprach: “wohl nur lokale Bedeutung”. Man konnte es drehen und wenden, wie man wollte: Der “Guru Guru”-Artikel hatte bei der deutschsprachigen Wikipedia offenbar schlechte Karten. Ereignisse der folgenden sechs Wochen: eine eigenmächtig durchgeführte, kurz darauf revidierte Schnelllöschung eines weiteren Admins, einige Basiserweiterungen im Text und schließlich eine Neuauflage der bereits im August angeleierten “Löschdisk”, die am 3. Oktober 2004, nach sechs langen Wochen und nach eindeutigen Voten, mit der Entscheidung “Behalten” endete.

Die schier grenzenlose Kooperationsbereitschaft der Beitragsautoren sowie Projekt-Admins, die völlig regelbefreit interagieren durften, entwickelten sich langsam, aber sicher zum bestimmenden Kommunikationsschema des Artikels. Aller Löschinitiativen zum Trotz enthielt der Eintrag anderthalb Monate nach seiner Ersteinstellung die wichtigsten Grundinformationen zur Band. Der nachhaltigere Ärger stand dabei gerade erst ins Haus. In der Folge nämlich schoss sich eine neue Admin-Truppe, bestehend aus den mittlerweile zu Wikiweise gewechselten Wikipedia-Dissidenten Katharina und Uli Fuchs, auf den Beitrag ein. Subkultur, Nein Danke? Nachdem Uli Fuchs am 3. Oktober mit einen weiteren Schnelllöschantrag bereits vorgelegt hatte, stellte Katharina tags darauf, am 4. Oktober, Löschantrag Nummer drei. Begründung diesmal: die Chance, welche die Beitragsautoren gehabt hätten, sei vertan. Erfolgstechnisch gesehen führte der aufgebaute Druck (welcher im normalen Leben über kurz oder lang die zuständige Gewerkschaft auf den Plan riefe) zwar zu einem hastigen Aufstocken des Beitrags, inklusive dem Anlegen eines Abschnitts zur Diskografie. Wikiweise-Primus Uli Fuchs zog die virtuellen Daumenschrauben am Tag darauf noch einen Tick weiter an. Nachdem Katharinas Löschantrag vom 4. Oktober via Fleißarbeit noch am selben Tag gegenstandslos und darum abschlägig beschieden wurde, der Beitrag selbst mittlerweile auf ein paar kleine Absätze (!) angewachsen war, stellte Uli Fuchs am 5. Oktober Löschantrag Nummer vier. Nachschlagsforderung: “(…) Wenn dann noch der Begriff “Guru Guru” definiert werden würde, und ein enzyklopädischer beschreibender Stil gewählt würde (statt Formulierungen wie “waren sie echte Outlaws”), könnte man den Artikel endlich drin lassen.”

Sicher ist eine Formulierung wie “Outlaw” für ein seriöses Werk wie Wikipedia ein Weltverbrechen. Und: Kann sich eine Band keinen Wikipedia-geeigneteren Namen suchen? Wirklich verwunderlich bleibt, warum sich die Beitragsautoren überhaupt derart drangsalieren ließen. Anstatt sich eine Auszeit zu gönnen und diese dazu zu nutzen, die mobbingaffinen Strukturen innerhalb des deutschsprachigen Wikipedia-Ablegers zu problematisieren, werkelten die Guru Guru-Fans innerhalb des Online-Lexikons weiter brav am Bandartikel. In der Folge immerhin unbelästigt. Am 14. Oktober ergänzte ein User namens Schmelzle den Beitrag durch weitere substanzielle Infos. Mit zusätzlichen Textabschnitten versehen wurde er ein knappes Jahr später durch einen Editor mit dem Pseudonym Herzberg – thematisch diesmal schon mit recht versierten Sachen aus dem Bandumfeld. Ein weiteres Jahr später, im September 2006, offerierte der Guru Guru-Artikel bereits die obligatorische Info-Box zur Band-Besetzung. Auch in der Seitenleiste des Wikipedia-Fensters tat sich einiges: Nachdem im April 2006 bereits ein Hinweis auf einen entsprechenden Artikel in der englischsprachigen Lexikon-Ausgabe hinzugekommen war, folgten im Jahr darauf entsprechende Links auf Beiträge zu Guru Guru in der niederländischen und der russischen. Offenbar also doch mehr als eine lediglich “lokal bedeutende” Gruppe.

Die dritte Phase des “Guru Guru”-Beitrags begann im Dezember des letzten Jahres. Stand in den kritischen Startup-Phasen im August und Oktober 2004 die Aufforderung im Vordergrund, den Beitrag pronto bittesehr mit Infos aufzustocken, ging es plötzlich ums Kürzen und Straffen. Auslöser der neuerlichen Interventionsserie ab Ende 2007 war vermutlich eine etwas zu “achtundsechziglastige” Artikelerweiterung. Am 2. Dezember ergänzte eine anonyme IP den Beitrag mit recht ausführlichen Background-Infos zum subkulturellen Umfeld der Band in den Siebziger Jahren. Einige dieser Infos sind gut belegt – so etwa die Tatsache, daß die Band – ebenso wie viele andere in jener Zeit – mitunter auch Soli-Konzerte für den SDS absolvierte. Andere hingegen sind strittig. So gibt es eine “Spiegel”-Story mit dem Inhalt, daß die Musikgruppe, ähnlich wie ihre Kolleg(inn)en von Amon Düül, zeitweise in einer Landkommune zusammenlebte – eine Darstellung, die allerdings nicht unstrittig ist. Da die Artikelerweiterung diesen Dissenz zwar korrekt darstellte, andererseits aber die Feststellung nicht von der Hand zu weisen war, daß der “Guru Guru”-Beitrag mittlerweile insgesamt ein paar Längen aufwies, legte Codeispoetry, ein Neu-Admin aus der Hauptstadt, erneut Hand an.

Why not? Inhaltlich gesehen läßt sich gegen die vorgenommene Straffung wenig einwenden. Gegen Umgangsformen und Formalien allerdings einiges. Beispielsweise gegen das Setzen zweier Mängelbausteine: einmal wegen angeblich nicht vorhandener Neutralität und einmal wegen fehlender Quellen. Mangelnde Neutralität müßte in “Guru Guru” selbst ein erklärter Anti-68er mit der Lupe suchen. Die einzige Beitragspassage, die sachlich einen solchen Anwurf hergäbe (die über das Zusammenleben als Landkommune), wird gerade von unterschiedlichen Standpunkten aus dargestellt – formal vielleicht nicht auf die allereleganteste Art und Weise, inhaltlich jedoch genau so, wie es der Neutral Point of View der Wikipedia erfordert. Die Angabe des Grundes, welcher zu der entsprechenden Markierung hinzugehört und via Link normalerweise auf die Diskussionsseite des entsprechenden Artikels weiterleitet, hätte hier helfen können. Mental gesehen hätte eine Begründung überdies den Vorteil gehabt, einem potenziellen Konflikt vorab die Spitze nehmen. Allerdings: Fehlanzeige, nothing; Gründe für den mokierten Neutralitätsmangel blieb Codeispoetry schuldig. Ersatzweise findet sich auf der Artikel-Diskussionsseite ein anderes Statement des Berliner Neu-Admins – eine Replik auf den ursprünglichen User, der sich aufgrund der für ihn unvermittelten Textveränderungen beschwert hatte. Vorgehenstechnisch gesehen war der dabei verwendete Begriff “Zensur” ja auch nicht ganz unzutreffend. Wie rechtfertigt sich ein Wikipedia-Admin in einem solchen Fall? Gute Frage. Man könnte es mit Argumentieren versuchen. Codeispoetry entschied sich lieber für die standesgemäße Reaktionsform: “Ohja, mit dem Begriff „Zensur“ (Artikel lesen!) machst du dir schonmal viele Freunde.”

Pech für den anonymen Editor, daß Codeispoetry sich selbst noch zu den “Guten” innerhalb der Wikipedia-Administration zählt. Motto, angebracht per Babel-Button auf der Userseite: “Dieser Benutzer versucht, ein freundlicher Administrator zu sein.” Daß auch der letzte Guru Guru-Autor kompromissbereit war und – trotz des Anschisses – die eingeforderten Belege umgehend nachlieferte, schützte den Beitrag nicht vor weiteren Maßnahmen. Codeispoetrys Admin-Kollege Denis Barthel dampfte ihn Anfang Januar weiter ein und löschte bei der Gelegenheit a) die passage zum weiterhin nicht geklärten Dissens über die Wohnform, b) die (vom Baustein seines Vorgängers weiterhin eingeforderten) Quellen. Hups? Es war nur ein Versehen. Zwei Minuten später stellte Denis Barthel die im Edit zuvor gelöschten Quellenangaben wieder ein. Irrtum? Ja – allerdings ein doppelter. Obwohl auch Admin Barthel sowohl den Neutralitätsbaustein ohne Begründung als auch die existierenden Quellenangaben wahrgenommen haben muß, signalisieren beide Bausteine weiterhin: “In diesem Beitrag ist etwas nicht in Ordnung.”

Wikipedia-Paragraph eins: Admins haben immer recht, egal was sie machen. Eine gute Frage angesichts derartiger Machtvollkommnis ist eigentlich die, wie lange die Beitragsautor(inn)en dieses Kasperletheater noch mitmachen und wann sich genügend Masse aufgebaut hat, die schwelende Unzufriedenheit in eine alternative Perspektive umzusetzen. Immerhin: Wikipedia ist keine gewinnorientierte, patriarchal strukturierte Kleinfirma, sondern versteht sich als gemeinnütziges, internationales Projekt, Ein aktuell laufendes Meinungsbild, vorgenommen aufgrund der chronischen Dauerkonflikte, könnte möglicherweise dazu führen, daß Wikipedia-Administratoren sich künftig Wiederwahlen stellen müssen (siehe auch Beitrag in diesem Blog). Grauslige Aussichten. Wenn der Posten nicht mehr “auf Lebenszeit” vergeben wird und zusätzlich vielleicht verstärkt Fachredaktionen Einfluß auf die Inhalte bekommen, ist es längerfristig nicht ganz ausgeschlossen, daß der unkompetente Teil des Personals – plusminus also rund fünfzig Prozent – nach und nach in die Wüste geschickt wird. Dort könnte die entscheidungsfreudige Poweruser-Putztruppe endlich ungestört ihrem vorgeblichen Herzenshobby nachgehen: dem Schreiben exzellenter Wikipedia-Artikel, 24 Stunden am Tag.

Günter Schuler

58 Reaktionen zu “Guru Guru, oder: Admins des Grauens”

  1. andrax

    *köstlich* - Bei der nächsten Diskussion um die Löschung eines interessanten Artikels werde ich vorher diesen Beitrag lesen. Merci!

  2. Thomas7

    Admins haben natürlich nicht immer recht. Nach dem gültigen WP-Regeln sind Admins sogar lediglich ganz normale Benutzer, die nur ein paar Knöpfe bedienen dürfen. Soweit die Theorie. In der Praxis der deutschen Wikipedia hat sich eine milchbärtige-autologische Inkompetenz breitgemacht. Autologisch bedeutet selbstreferenzierend, sich selbst gegenseitig wählend, rechtfertigend und andere sachfremd sperrend.

    Da wird auch nicht vor Wahlfälschung zurückgeschreckt und das Mobbing erreicht gegenwärtig wieder Spitzenwerte. Ein besonders abstossendes Sammelsurium an milchbärtiger Inkompetenz findet man auf der Wahlseite zu einem promovierten Adminkandidaten, der vielen seiner Kollegen - wohl weil geoutet zu kompetent - nicht passt: diese Inkompetenz könnte es schaffen, die Adminwahl zu hintertreiben. Siehe:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Adminkandidaturen/Bhuck2#Contra_Bhuck

    Ein weiteres sehr übles Beispiel von Mobbing ist die Sperrung des verdienstvollen Brummfuss, der gradlinig jahrelang gegen braunes Gedankengut in der deutschen Wikipedia gearbeitet hat. Schlammschläger und Moorprinzen haben in Brummfuss Arbeit ein vermeintliche Ursache für eine Sperrung gefunden. Benutzer Brummfuss hat wie andere verdienstvolle Mitarbeiter wie Elian, Lysis und unzählige andere vor diesem sich auch selbst so nennenden Mob bereits das Handtuch geworfen. Verantwortlich für die üble Mobbing-Athmosphäre sind Benutzer wie Unscheinbar, Skriptor, Ulrich F., Dundak, Gardini, Felix St., S1, FritzG, Thogo, Stefan64, Herrick, He3nry, Wladyslaw, Zinnmann, Anton-Josef, Stechlin GiordanoBruno (sic!) , AT, my name, Scherben, Berlin-Jurist, Owltom, LeonWeber und weitere administrativen Flachteller-Fans samt Anhängern.

    Da muß man noch was tun. Thomas7

  3. Thomas7

    Nachtrag, nachdem auch meine französische Exilseite vandaliert wurde, bin ich zur o.a. Seite weitergezogen.

    Nachtrag2: Verantwortung für das allfällige Umsichgreifen von Hausmeisterallüren unter den Admins der deutschen Wikipedia trägt m.E. der langjährige WP-Nutzer Pjacobi, dessen Rekrutierungspolitik (Marke: hättest Du nicht Lust Admin zu werden), dazu führte, dass eine Menge unqualifizierte und autoritätssüchtige Charaktere Admin in der deutschen WP geworden sind. Inzwischen wird man diese Geister nicht mehr los und nun entfalten diese Leute die schlechten Seiten der Wikipedia. Neuestes Beispiel: Diskussionen auf der Seite zum Volkswirt Wolfgang Franz werden nicht nur aus der Historie gelöscht, sondern auch aus der Datenbank. Solche Löschungen werden inzwischen von Pjacobi gutgeheißen, Rettenden Zweitbenutzeraccounts wirft Pjacobi unsachlich Unterschriftenfälschung vor, weil sie gehofft hatten, auf der Diskussionsseite von Pjacobi nicht vandaliert zu werden. Pjacobi hat sich inzwischen den von ihm gerufenen Geistern soweit angepasst, dass er solchen Vandalismus nicht nur unterstützt, sondern selbst vornimmt: der von Benutzer Tobnu aus der Datenbank getilgte Diskussionsbeitrag des Benutzers SchallUndRauchFan steht nun bei Pjacobi auch nur noch in der Historie. So ist es auch keine Überraschung, dass Pjacobi selbst zum Admin gewählt worden ist, obwohl er in Zeiten, wo er andere fragte ob sie Admin werden möchte, selbst noch kein Admin war und dies vorgab auch immer abzulehnen. Autologische Mobbing-Strukturen at its best. Mehr Infos nächste Woche. Thomas7

  4. Alles Wird Gut!

    Weiß gar nicht, was du hast, Thomas. Henriette sagt es doch an:

    “Machs allen Leuten einfach und schildere das Problem sachlich: Dann kommen auch die entsprechenden Kommentare und der Admin zur Einsicht.”

    Es liegt immer am Benutzer!

  5. Thomas7

    Bei den hier genannten Problemen handelt es sich m.E. um ein strukturelles Problem, insbesondere der deutschen Wikipedia. Nicht gefestigte Charaktere kujonieren Wehrlose, zum großen Teil ohne
    den für eine Enzyklopädie m.E. notwendigen Anstand. Die oben genannten
    Benutzerkennungen sind dabei nur die Spitze eines Eisberges, der in
    der deutschen Wikipedia-Mobbing-Eiszeit noch an Größe zunimmt, weil
    zweifelslos qualifiazierte Adminkandidaten von diesem Mob niedergestimmt
    werden, wie aktuell bei dem promovierten Adminkandidaten
    Bhuck zu sehen. Obwohl von allen Seiten als ausgleichender und
    vermittelnder Schreiber bekannt, wird seine Qualifikation von einer
    Horde Milchbärte in die Gosse gezogen.
    So sinkt autologisch die Qualität des selbsternannten und
    Aufsicht führenden Personals noch unter das Niveau von Diskotheken-Türstehern. Gib einem Menschen etwas Macht und du wirst sehen, was
    für ein Mensch er ist. Bei mehr als 50% der Admins der deutschen Wikipedia schaut man dabei in einen Abgrund. T7

  6. andrax

    [[Autologische Milchbärte]] - alles klar. Das hat jetzt aber auch der Letzte verstanden.

  7. Giventube

    Andrax, da wäre ich mir nicht so sicher. Ein Blick auf
    das Problem mMueller lässt mich generell an der Einsichtsfähigkeit mancher Admins zweifeln.

  8. andrax

    Dieser Kollege Admin kann sich nicht vorstellen, dass Wikipedia ein Gemeinschaftsprojekt ist. Gerade als Admin sollte mensch schon in der Lage sein, sich mit den Bedürfnissen, Bedingungen und Argumenten deiner Kolleg_innen auseinander zu setzen und sich um eine Zusammenarbeit bemühen. Seine Mantras hatte ich mal für Satire gehalten, aber dieses elitäre Denken hat wohl nicht nur dieser Admin ganz offensichtlich verinnerlicht. Bestimmt die Community, was ihr wichtig ist, oder Herr Markus Müller? Ob das Prinzips die Community wählt ihre Admins dahingehend modifiziert wird, ob sie dann nicht auch die Abmins bitteschön abwählen darf, darüber müssen wir einen gemeinsamen Konsens finden. Ob wir dieses Prinzip ernst nehmen und es umsetzen, in dem wir Wiederwahlen einführen, nun eine “Grundgesetzfrage” ist und deshalb eine 2/3 Hürde gerechtfertigt ist oder nicht, das haben einige Gegner der Wiederwahl bereits beim Erstellen des Meinungsbildes ohne sich um einen Konsens zu bemühen so aufgestellt und war von Anfang an umstritten. Das zu ignorieren, in dem er seine Gegner als “Lügner” (Vgl. die “Eure Dummheit kotzt mich an”-Affäre ) beschimpft, zeigt, dass ihm gemeinschaftliche Lösungswege fremd sind. Welches Vertrauen genießt dann noch so ein Admin?

  9. andrax

    Anti-Mantras

  10. Thomas7

    Andrax: ”[[Autologische Milchbärte]] - alles klar. Das hat jetzt aber auch der Letzte verstanden.” Pardon für das Oxymoron. Manchmal - wenn man nicht loben kann - muss man halt die Wahrheit - oder das was man dafür hält - wiederholen.

    Auch ich halte einen Großteil der Admins in der deutschen Wikipedia nicht reif für fairen Umgang, weswegen Schlammschläger und Moorprinzen wie Unscheinbar als Bock zum Gärtner gemacht wurden und einige sogar meinen, dass dieser Verschärfte sogar in das Schiedsgericht gewählt werden sollte. Wenn man sich den erlauchten Kreis des zweiten Schiedgerichts genauer anschaut kann man nur mit dem Kopf schütteln, welche Scharfmacher und Streitstifter dort hinein gewählt worden sind. Aber das ist der Trend in der deutschen Wikipedia, dass die größten Ellebogen dort mit ihrem größten Maul an die entscheidenden Positionen drängen. Zwischentöne, Differenzierer, Zwischenzeiler oder Kritiker werden systematisch in Kritiker-Ghettos verbant oder gleich ganz gesperrt. Auf mich wirken die Zustände in der deutschen WP nur reif für repräsentative demokratische Strukturen. Ein wichtiger Grund hierfür ist, dass von den selbsternannten Experten Mehrheitswahlrecht mit Demokratie verwechselt wird, ohne daran zu denken, dass Demokratie mehr ist: Gewaltenteilung, unverbogene Öffentlichkeit, faire Prozessführung, schriftlich fixierte Regeln, keine Lettres de Cachet für inkomeptente Tyrannen usw. und so fort. Weil einige da im Staatsbürgerkundeunterricht gepennt haben, braucht es m.E. repräsentative Strukturen, um den überschäumenden Mob nicht auf Wehrlosen herumtrampeln zu lassen, wie das z.B. gegen Hans Bug geschehen ist oder auch teilweise in den ständig wiederholten Sperrverfahren gegen mich. Es gehört schon etwas Grips dazu, solche Strukturen zu schaffen in einer Institution, dessen Chef (Jimbo Wales) auch eher ein Gutsherr als ein Enzyklopädist ist. T7 PS: pardon für die Tippfehler.

  11. Thomas7

    PS2: Besonders übel auch die systematisch gefälschte Diskussionsseite zum - auch aus meiner Sicht berechtigt gesperrten - Artikel über Roland Koch. Aber auf der Diskussionsseite zu diesem Artikel haben m.E. Fälscher das Sagen.

  12. Thomas7

    PS3: Was die inkompetenten Tyrannen an Personenkult erwarten, kann man gegenwärtig sehr schön auf der so genanten Vertrauensseite des auch sonst recht orthogonal denkenden St. leicht entziffern:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer:Reiner_Stoppok/Vertrauen

    Weil einige nicht voll des Lobes gelobt werden, zoffen sich die Kinderstalinisten auf der Diskussionsseite von R.St. und verlangen von Reiners Vertrauensseite entfernt zu werden. Wenige lobhudelnd übrigens die Uralt-Narrenschiffliste, die noch im Usenet kursiert. Über die etwas kurz und gut gedachte Gedankenwelt des Reiners sagt die Vertrauensliste
    jedoch viel mehr aus, als über die vermeintlich gelobten. Auf jeden Falle in prekär-pregnantes Sittengemälde der Zustände in der gegenwärtigen deutschen Wikipedia. T7 Pardon für die Tippfehler.

  13. Nicht der Benutzer selbst

    Man ist sich zwar nicht sicher, welche Begründung für die Sperre meines Hauptaccounts am wenigsten fadenscheinig erscheint, aber das ist für administrierende Jugendliche kein Grund, konstruktive Arbeit gewaltsam zu unterbinden.

    Erst löscht Complex (ist seit nomen vielleicht wirklich omen?) eine mit meinem account “Brummfuß” im Namensraum von Brummfuss erstellte Seite mit der Begründung “nicht vom Benutzer selbst erstellt”, schließlich sperrt er den Account mit der selbstreferenziellen Botschaft “Sperrumgehung eines gesperrten Benutzers”. Also mal langsam: Er erkennt, dass jemand mit Brummfuß die zweifelhafte Sperre von Brummfuss umgeht. Gleichzeitig behauptet er, Brummfuss wäre nicht mit Brummfuß identisch. Also dann kommt “Nicht der Benutzer selbst”, und stellt die Seite erneut ein. Complex löscht wiederholt, und sperrt auch “Nicht der Benutzer selbst” weg.

    Was ist geschehen: Wir haben eine wahrscheinlich unberechtigte administrative Sanktion, die umgangen wird. Um die Macht nicht zu untergraben, denn die Gefahr besteht bei dem offen gezeigten Ungehorsam, wird sie aus Prinzip Gewalt angewendet. “Aus Prinzip” nur deshalb, weil ja durch den Benutzer Brummfuß konstruktiv gearbeitet wurde.

    Die Sicherung der Macht durch repressive Zwangsmaßnahmen geschieht also nicht mehr, um das Projekt voranzubringen, sondern zum Selbstzweck der Machtsicherung. Macht in diesem Falle heißt das nichts anderes, als reformerische Ideen zu unterbinden, um den eigenen Einfluss hoch zu halten. Ob sich das Streben nach Einfluss nun wirklich sich nur sächlich auf auf das Projekt bezieht, diese Aussage zu vertreten ist wohl von mir etwas viel verlangt. In mir persönlich reift der Verdacht, dass es bei einigen Angehörigen in der Adminriege der WP zumindetens unbewusst auch um Macht über Personen geht.

    Inwieweit diese Mechanismen zugelassen werden, wird in Zukunft für mich ein Maßstab für die Administratoren sein.

    Tippfehler sind absichtlich gemacht worden. Grüße, Brummfussß.

  14. Sperrumgeher

    Dienstag, 29.01.08:

    Es scheint ja derzeit gerade zu ein interner Wettbewerb stattzufinden, wer sich als besonders autoritärer Wärter und als schnellster Denunziant im System WP-de-eh profiliert. Nachdem schon Complex seine complex-paradoxe Schachtelstrafe angewandt hat, kommt nun, nach Alarmierung durch Björn Bornhöft, die S-Bahn 1 angefahren, und sperrt die “Sockenpuppe” Sperrumgeher. Tätigkeit des Menschen hinter dem Account: Pflege von organisatorischen Seiten, wie “Brummfuss/Nazipedia”, Bewertungsmodell und Bewertungsseiten. Sperrgrund wie auch bei Complex die Durchsetzung einer administeriellen Sanktion, der Sperre von Brummfuss.

    Diese Sanktion nahm ihren Anfang mit Ralf Roletscheks Löschung eines Bildes; ihr folgten weitere Löschungen abgänderter Versionen. Immerhin schafft er es fünf Wochen später zu erklären, wie die erste Löschung zu Stande kamen. Ralf Roletschek: “[Ich habe mich] vorher im Chat dazu verständigt, wo alle anwesenden Admins für Löschen stimmten.” (Quelle) Darauf hin löschte Ralf Roletschek die Datei, ohne dass dem Urheber Brummfuss, der selbst über 15.000 Bearbeitungen zur Wikipedia beigetragen hat, der Löschgrund mitgeteilt wurde. Er stellt fest, dass die Entscheidung strittig ist: “Aber ihr seit dort anderer Meinung und habt ja im Grunde schon entschieden.”

    Selbst der initial eingreifende Administrator erkennt, dass an vielen Stellen gewichtige Argumente und Meinungen erfahrener Autoren geäußert wurden, die die Richtigkeit der Chat-Entscheidung anzweifeln und die folgende Sperre für maßlos halten. Desweiteren handelte es sich um immer neue, veränderte Dateien, die allesamt ohne nachvollziehbare Begründungen gelöscht wurden. Obwohl weder die Löschentscheidungen noch die Folgeentscheidung über die Sperre unstrittig sind, geschweige denn ein transparentes und methodisches Verfahren zur Entscheidungsfindung zu Grunde liegt, mit denen die Entscheidungen objektiv überprüfbar wären, wird die Sperre mit Gewalt durchgesetzt. Die Strafe wird also ungeachtet ihrer Rechtfertigung gewaltsam durchgesetzt.

    Da zu kommt: An hand der Beiträge kann man ohne weiteres ablesen, dass hier konstruktiv mit dem Account gearbeitet wurde. Die Sperre wurde also nicht verhängt, um Schaden abzuwenden, sondern um die Durchführung der initialen Bestrafung Brummfuss’ durchzuführen. Begründung für die Sperre ist auch hier nur die “Sperrumgehung” - die Sicherung und der Erhalt der Macht der Adminstratoren.

    Auch hier wieder stellt sich die Frage, was mit der Sanktion denn eigentlich erreicht werden soll. Die Dateien sind gelöscht, sie können also nicht schaden. Der Aspekt der Abschreckung ist diffus und wirkt eher anschreckend gegenüber “Hochladen von Bildern allgemein”, da die diskutablen Begründungen erst nachgeliefert werden mussten und eher zeigen, wie groß die Unsicherheit bei den Bearbeitern ist und wie insuffizient ihre Kommunikation ist. Eine Erziehung soll nicht angestrebt werden; erscheint auch nicht opportun, da keine weiteren Dateien hochgeladen werden.

    Ein konkretes Fehlverhalten konnte bislang nicht von den Sanktionierenden definiert werden, außer dass sich der Delinquent wiederholt der administeriellen Bestrafung entzieht. Das deutet schlicht auf einen tiefer liegenden Konflikt, und Wiggum formuliert als “Grund”, Brummfuss nicht zu entsperren: “Was hier so ermüdend ist, ist der immer gleiche, ungefragte Blubb einiger Berufsdiskutierer, sei es nun der der Hardliner aus dem “Establishment” oder der der selbsternannten Kämpfer für Demokratie, Gerechtigkeit und gegen Unterprivilegierung.” (Quelle)

    Man kann Kritik in zweierlei Arten minimieren. Einfacher scheint es den Wikipedianern, ihre Kritiker zu bekämpfen.

    Brummfuss.

  15. andrax

    Hm, Complex hat nicht das Recht, deine Stimme zu löschen. In jeder einigermaßen freien Gesellschaft dürfen selbstverständlich auch Gefangen wählen. Ich habe ihn angeprochen. Auch in der Wikipedia sollten Wahlen gefälscht werden. Seine Kommentar: beharrliche Kommunikationsverweigerung + E.O.D. . Bin gespannt, wie die übrigen Wähler darauf reagieren werden: Wikipedia Diskussion:Meinungsbilder/Wiederkandidatur für Administratoren einführen.

  16. Ein Nazi

    Yau, voll korrekt; alles Nazis da, ich natürlich auch.

    @Thomas: Wahrscheinlich sind all die Admins, die bsp. für Bhuck gestimmt haben, alle nur bestochen worden, um ein einigermassen schönes Bild abzugeben, und ich habe ihn natürlich auch nur vorgeschlagen, um die Schlammschlacht zu initiieren?

    Uups, geoutet - so’n Scheiß, aber iss eh ejal, unsereins geht ja eh unter in der braunen Masse, die Brummfuß, andrax und andere in uns allen zu sehen glauben - so what, macht ja nix; draufschlagen und heulen, wenn man selbst mal auf’s Maul bekommt! Aber hey, wir haben die Knöppe, ihr nur die verbalen Baseballschläger.

    Gruß, auch nach Frankfurt und Dresden

  17. Ein Nazi

    Hach, Mist – erwischt!

    Nu habe ich glatt gelogen, ich habe ja grad’ gar keine Knöppe – darf ich jetzt auch “Alles Nazis” schreien?

  18. Brummfuss

    Hallo N.,

    ich habe gerade mal “Nazi” in das Feld “Suche auf dieser Seite” eingegeben, um wirklich sicher zu gehen ;-) Guter Tipp für all jene, die nicht genau wissen worum’s geht, aber trotzdem hier was schreiben möchten. Das wird der Basballschläger nicht so schnell zum Bumerang.

    N/A, du solltest deine Pause ausdehnen (auf deine Arbeit als Autor und Blogbeiträger). Ein Aufenthalt an der See, evtl. ohne PC? (reimt sich sogar). Vielleicht verstehst du ja nach einem längeren Urlaub, was hier steht.

    Gruß nach Berlin.

  19. Ein Nazi

    Tut mir leid, bin halt nicht so intelligent wie du oder der liebe Herr Schuler - watt soll ich tun, fast germansiche Gene.

  20. Brummfuss

    hm, schweigen?

    scnr.

  21. Brummfuss

    sorry, A/N, kannst natürlich auch sachliche Argumente vorbringen… Es hat übrigens niemand einen deiner Namen/Nicks in Verbindung mit Nazis gebracht.

    Übrigens dokumentiere und kommentiere ich nur was passiert, wie Thogo mir empfohlen hat, außerhalb der Wikipedia.

  22. Ein Nazi

    Argumente, wofür / wogegen? – irgendwann kommt eh ein hyperintelligenter Wortverdreher und bastelt aus jedem Satz ‘ne Weltverschwörung.

    Soll ich bsp. Argumente bringen, warum du berechtigt gesperrt bist, oder dagegen? Keine Ahnung – oder um es anders zu sagen, mir ist es scheißegal mittlerweile; ich habe schlicht und einfach keine Lust oder überflüssige Energien, die ich für eine Entsperrung eines Benutzers aufzubringen gedenke, der einem bei nächster Gelegenheit gleich wieder in einem Rundumschlag mit in die Fresse haut (Adminklüngel halt, Adminschaft der Nazipedia oder Besserwikis, “verdiente Benutzer” - whatever; der Haufen Typen eben, den man prima komplett zusammen in einen Sack packen und draufschlagen kann).

    Kein Bock auf Gerechtigkeit gegenüber “Kritikern” – ich habe keine Rettungsfliege gesperrt, aber in bester Mitläufermetalität sehe ich auch überhaupt nicht ein, warum ich mir für eine solche den Arsch aufreissen sollte. Yo, und maybe: vielleicht gibt es denn doch noch ein/zwei andere, die es ähnlich sehen und die vielleicht nie persönlich angegriffen wurden, sich aber genau dort auf der Seite wiederfinden, die gerade wieder durch einen Kommeantar pauschal aufs Maul bekommen hat – iss aber auch unwichtig, ob man sich’s mit mir vereumelt, mein nicht vorhandener Einfluß spielt eh keine Rolle.

  23. Brummfuss

    @…: Auch an diesem Beitrag ist nicht viel argumentative Substanz. Ich habe die Phänomene auch auf meiner Benutzerseite beschrieben; deine Äußerungen (Nazis, Rundumschlag, Weltverschwörung) sind inhaltlich abwegig. Jeder trägt immer nur einen kleinen Teil dazu bei, und niemand oder kaum jemand tut das mit Absicht. Das jetzt von mir kritisierte Verhalten ist letztlich auch nur das Ergebnis eines Systems.

    Aber ich verstehe deinen damit ausgedrückten Unmut über die Kritik und nehme ihn auch zur Kenntnis. Du kannst beruhigt sein, ich unterscheide Taten und Täter. Im übrigen spricht deine jahrelange Arbeit an dem Projekt sehr für dich, befreit dich aber nicht von gewissen Zwängen der Kommunikation, nämlich der Unterscheidung von Kritik und persönlichen Angriff und dem Austausch von sachlichen Argumenten und ihrer Begründung.

  24. Brummfuss

    PS.:

    “Kein Bock auf Gerechtigkeit gegenüber “Kritikern””

    Das ist bemerkenswert, symptomatisch.

  25. andrax

    Sebmol empfiehlt ja in diesem Block den Gang zur Behörde , den ich dann jetzt auch beschreite hier.

  26. andrax

    Übrigens wurde die unsägliche “Nazipedia”-Heißluft-Debatte so eben archiviert: [http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Administratoren/Notizen/Archiv/2008/01#.22Nazipedia.22_.28nur_hier_erledigt.29]

  27. Thomas7

    Ja, so sind sie die Tölpel. Archivieren gerne das, was ihnen nicht passt. Obertölpel Unscheinbar löscht oder läßt gar gern aus der Wikipedia-Datenbank löschen.

    Der Denkfehler oben: neben dem braunen Dreck in der deutschen WP gibt es auch den dummen Aktionismus, der andere einfach nur mundtot machen will. Diese Art des Umgangs mit Information und Meinung ist in der WP schon weit verbreiteter als der braune Unsinn u.a. bei den Burschenschaftern. Solche Flachtellerfans kann man - wie Brummfuss vorschlägt - nur so lange beschweigen, wie sie die Mehrheit nicht haben. In der deutschen Wikipedia haben solche Tölpel aber gegenwärtig die Mehrheit, was in einem massiven Rückzug allseits als kompetent akzeptierter Leute wie Lysis, Elian (vom Saulus zum Paulus) usw. usw. resultiert. Kompetenz, wie die von Bhuck, wird von solchem Tölpel-Mob durch Wahlen verhindert. Die Alternative in die innere Emigration zu gehen, funktioniert nur so lange, wie man Leute von Schlage Unscheinbar, Skriptor, Dundak, Ulrich F., Gardini, Felix St., S1, FritzG, Thogo, Stefan64, Herrick, He3nry, Wladyslaw, Zinmann, Anton-Josef, Stechlin GiordanoBruno (sic!) , AT, my name, Scherben, Berlin-Jurist, Owltom, LeonWeber nicht auffällt. Und was ist das für eine Enzyklopädie, wo man befürchten muß, dummen und (selbst-)mächtigen Leuten aufzufallen? Dass solche Flachtellerfans selbst mal aufhören - Ausnahmebeispiel Peter Lustig - ist ein ganz seltener Fall und selbst mit tolerantem Signifikanzniveau nicht meßbar. Thomas7

  28. Thomas7

    Man muß diese Tölpel durch den Kakao ziehen. ~~~~

  29. Thomas7

    Weiter Opfer dieses Tölpel-Mobs: Soziallotse, Mutter Erde, Hans Bug, Thomas7 und die Traute, deutlich schriftlich Stellung gegen die Vermüllung der Wikipedia zu nehmen.

  30. Brummfuss

    hallo andrax,

    ich erwarte nicht sehr viel von Gängen zu deren Zufallsbehörden; dort dürfen sich jetzt alle zu Wort melden, denen ich irgendwie nicht in den Kram passe. Und besonders die, die ein ganz besonders dringendes Sendungsbedürfnis verspüren der Welt mitzuteilen, dass sie besonders von meiner Bösartigkeit überzeugt sind und weitere Indizien für meine prinzipielle Schuld aus anderen Konflikten beibringen. DasBee kürzt das gleich ab. Klar, da ich gesperrt bin, kann ich ja auch gar kein AP aufmachen!

    Während jene, die sich thematisch auf die andere Seite stellen, eher keine Pluspunkte bei den Mächtigen sammeln können und daher vermutlich in der Unterzahl bleiben werden, da sich ja gerade Menschen wie Achim besonders angegriffen fühlen. Von daher ist das Ergebnis eigentlich schon klar, denn wenn Achates, Ralf, Polarlys u.a. Verständigung gewollt hätten, hätten sie es vorher schon haben können, z.B., in dem sie mir die Probleme mitgeteilt hätten. Aber dabei kommt heraus, dass es um den WMF-Ball geht, was mir vor der Sperre auch niemand mitgeteilt hat. Von daher werden sie hier vermutlich widerum schweigen und jenen Dritten das Feld überlassen.

    Sie haben fünf verschiedene Dateien gelöscht, ohne es zu begründen, und anschließend für immer gesperrt. Es ist wahrscheinlich ganz egal, wie ich mich in Zukunft verhalten werde, sie wollen mich los werden und werden sich schon einen Grund suchen - die Regeln fordern ja zur Willkür auf; die vorläufige Entsperrung wird später auch nur beweisen, dass ich meine “zweite Chance” o.ä. nicht genutzt haben würde. Und anscheinend kann sie niemand bremsen, weil sie sich Regulativen bislang erfolgreich verweigert haben.

    Ich will gar nicht recht behalten. Ich lass mich aber gerne vom Gegenteil überzeugen!! :-)

  31. andrax

    Wie ist es möglich, dass eine selbsternannte Avantgarde von Aktivisten das Projekt besetzt und den Rest erfolgreich von der Projektgestaltung ausschließt? Adminpedia: Die Verlockungen der Macht. In: Günter Schuler: Wikipedia inside. 2007, S. 156

    * Wo beginnt und endet in der Wikipedia die Mitbestimmung der Autoren
    * Welche Grundrechte hat jedes Mitglied einer zivilen Gesellschaft und welche Grundrechte sind davon in der Wikipedia gewährleistet und welche nicht?
    * Welche Rechte und Ansprüche hat ein Autor in einem Verlag, als Angestellter eines Betriebes oder als “Freier” in der Wirtschaft und welche Rechte und Ansprüche hat eine Autorin hier in der Wikipedia?
    * Wie sofern es sie gibt, wie sehen diese Rechte hier “auf dem Papier” aus und wie wird mit ihnen umgegangen?
    * Welche Räume und Möglichkeiten sollten wir uns schaffen, um zu mindest die Rechte zu realisieren, die draußen eine Selbstverständlichkeit sind?
    * Wie wo liegen die Hindernisse und wie sind die Strukturen hier beschaffen, die uns an der freien gemeinsamen Projektgestaltung hindern?
    * Wie groß ist Kluft zwischen bei den einzelnen Administratoren zwischen seinen Vorstellungen von einem Gemeinschaftsprojekt und den tatsächlichen demokratischen Verhältnissen in einer modernen Gesellschaft?
    * Warum sehen sich die Admin-Apparatchicks ständig gezwungen diese Zustände gegenüber Kritik von innen und außen zu verteidigen?
    * Brauchen wir so viele Admins? 200 auf 500 Aktive? Wer und warum hält uns für unkontrollierbar?

    Adminkratie oder zivile Strukturen?

  32. Ulitz

    Immer mehr Admins knicken vor dem Nazi-POV ein oder machen verdeckt gemeinsame Sache. Dazu gehören Admins wie Harald Krichel, denen ich mal vertraut habe.

    03:23, 30. Jan. 2008 Marcus Cyron (Diskussion | Beiträge) sperrte „Timur und sein Trupp (Diskussion | Beiträge)“ für einen Zeitraum von: Unbeschränkt (Erstellung von Benutzerkonten gesperrt) ‎ (rückt andere Benutzer in die rechte Ecke, nur weil sie seine Meinung nicht teilen. Zudem mehrfach die Projektverunglimpfung “Nazipedia”)

  33. Mautpreller

    @Ulitz: Die Sperre wurde aufgehoben. Zum Blogtext selbst: Ich seh das Problem nicht so richtig. Denis Barthel zum Beispiel hat schlicht den Artikel verbessert. (Eine “Richtigstellung” hat im Artikeltext nun wirklich nichts verloren.) Die Bausteine sollten raus, okay. Die ollen Kamellen mit Uli sind Scheiße, aber schon drei Jahre her. Es gibt aber in solchen Fällen tatsächlich unerfreuliche Beispiele, da möchte ich nur auf Mutter (Band) verweisen. (Der Artikel ist gut, aber guckt mal auf die Diskseite - hat allerdings nichts mit Admins zu tun.)

  34. Achim

    Es hat in den meisten Fällen nichts mit “den Admins” zu tun, sie sind halt eine so wunderbar zu greifende Gruppe, auf die man prima pauschal einschlagen kann – außerdem haben sie ja die MACHT. Kritik würde viel eher Gehör finden und weniger Unfrieden stiften, wenn sie nicht immer pauschal gegen Usergruppen wie in diesem Fall “den Admins” gefeuert würde.

    Oder frei nach van Dannen:

    Gibt es größere Schurken?
    Die Antwort lautet: Nein!
    Doch auch lesbische, schwarze Behinderte
    können ätzend sein.

  35. Brummfuss

    Achim,

    Achates hat jetzt auch noch zusätzlich meine email-Funktion gesperrt. Achates ist Admin. Kein anderer Admin hebt die Sperre auf. Das hat nichts mit Macht und nichts mit Admins zu tun, oder wie?

  36. Thomas7

    Nein, es ist eine Negativauslese von Admins, die dafür sorgen,
    dass nur noch irgensgleichen Admin wird. Kompetenz und Kritik
    werden von Fälschern wie Achates herausgemobbt oder gar nicht
    erst gewählt, wie der promovierte Bhuck, der von bornierter Dummheit
    abgelehnt und als Admin verhindert wird, weil diesen Schwerdenken Bhucks Schwulseit suspekt ist. Die deutsche Wikipedia leidet
    an einer Krankheit:
    selbstorganisierende Dummheit. Herausragende Protagonisten kann man
    gut in der Contraliste gegen Bhuck nachlesen:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Adminkandidaturen/Bhuck2#Contra_Bhuck

    Es ist kein Zufall,
    dass Bodybuildershop-Betreiber Unscheinbar alias Carul Christiansen als
    erster gegen Bhuck unterschrieben hat. Solange solche Bodybuilder-Flitzpiepen den Ton in der deutschen Wikipedia angeben,
    wird sich diese nicht erholen.
    Brummfuss hat mal gegen mich in einem Wahlverfahren gestimmt.
    Nun passiert ihm das ähnliches Mobbing.
    Das war abzusehen, weil schon seit
    Jahren der Wert von Kritik systematisch von unverständigem Mittelmaß
    herabgewürdigt wurde, obwohl m.E. Kritik der Kern jeder Wissenschaft
    ist. In diesem Sinne ist die deutsche Wikipedia keine Wissenschaft
    mehr (und
    damit keine Enzyklopädie) sondern ein Werk wie die Bunte Illustrierte,
    die den Qualitätskriterien einer höchstens mittelmäßigen Admingruppe
    unter Tonangebern wie Dundak, AKL, Presroi, Unscheinbar, Skriptor, Ulrich F., Dundak, Gardini, Felix St., S1, FritzG, Thogo, Stefan64, Herrick, He3nry, Wladyslaw, Zinnmann, Henriette, Anton-Josef, Stechlin GiordanoBruno (sic!) , AT, my name, Scherben, Berlin-Jurist, Owltom, LeonWeber und weiteren administrativen Flachteller-Fans genügt. Höchstens. Thomas7

  37. Thomas7

    Pardon für die schnell geschriebenen Tippfehler.

  38. Brummfuss

    @”Brummfuss hat mal gegen mich in einem Wahlverfahren gestimmt.
    Nun passiert ihm das ähnliches Mobbing.”

    Soweit ich es damals sah, wolltest du damals u.a. nicht deine komische Signatur aufgeben. Aber du hast schon recht. Ist aber nicht so schlimm, denn ich bin nicht der Auffassung, dass die Wikipedia die Welt retten wird oder das (mein) Leben verbessert.

    nun ja, ich bin wenigstens lernfähig. Entschuldigung :-)

    Du solltest aber nicht vergessen, dass letztendlich neben einer personellen Katharsis - wenn man denn die richtigen trifft - nur eine strukturelle Änderung das Problem lösen kann, finde ich jedenfalls.

    Tippfehler sind voll okay.

  39. Brummfuss

    –**~~++BREAKING-NEWS++~~**–

    Mal was lustiges:

    Es gibt eine gewisse Kategorie von Artikeln, die schnell geändert werden müssen. Das ist eine permanente Bedrohung für den “Frieden” in der Wehpee-dee-eh. Insbesondere ist es eine Bedrohung für die Adminz. Es gibt jede Menge Benutzer, die diese ständigen Kürzungen dann als “(Admin-)Willkür” und “Wissensvernichtung” interpretieren. (-JHA-).

    Weitere Links gibt es in den Zusammenhängen hier und hier

  40. Frank Schmidt

    Toll der Obertroll Thomas/ der schon seit Jahren die Wikipedia mit seinen wirren Gedanken, abstrusen Verschwörungstheorien und Verleumdungen heimsucht, bekommt hier durch Gunter Schüler eine exzellente Plattform geboten.

    Dazu ist aber zu bemerken, dass AKL, Unscheinbar, Ulrich F., Gardini, Herrick gar keine Admins mehr sind und Felix St., Wladyslaw, Anton-Josef, GiordanoBruno noch nie Admins waren.

    Aber Herr Schuler hat bestimmt einen guten Vorschlag wie man einen Benutzer Thomas7 der regelmäßig durch die Anlage von hunderten Sockenpuppen, bewusst die Wikipedia stört Einhalt gebieten kann.

    Sollte er hier keine Antwowrt wissen, kann man sein Geschwätz und dass seiner Kameraden Brummfuss, anthrax & co. nur noch ignorieren.

  41. Ein Gedicht

    Stichhaltige Argumente, in lyrischer Form:

    Obertroll
    wirre Gedanken
    abstruse Verschwörungstheorien
    Verleumdungen
    Störung regelmäßig
    Anlage von hunderten Sockenpuppen
    Geschwätz

  42. Verbieten nicht verboten

    Das Salbungsgericht hat festgestellt, dass Verbote nicht verboten werden können, wenn sie etwas verbieten, was nirgends explizit durch die Regeln der Wikifanten erlaubt ist. Da erschien es den Salbungsrichtern sinnvoll, ein besonderes Verbot - das von Kritik - gleich explizit zu erlauben, *wie schlau!* *Applaus*. Zuwiderhandlungen werden mit den üblichen Sanktionskaskaden bis hin zur Benutzersperre geahndet.

    Anlass der Frage war hier die Veröffentlichung von “Misstrauen” an den Bearbeitungen und Aktionen von Benutzerkonten auf den sogenannten “privaten Seiten” des “Benutzernamensraumes”, insbesondere um das führen von Misstrauenslisten. Ein GLGerman und Reiner Stoppok z.B. führten auf ihren (bislang unproblematischen) “Vertrauensseiten”, wie viel andere auch, auch kritische Links zu anderen Benutzern, darunter auch Admins. Administratoren wie Scherben, Myname, Felix Stember, TheK (droht Wikipedia-Urgestein Elian mit einer “Vandalenmeldung” (sic!)), aber auch andere, Benutzer, z.B. Björn Bornhöft oder Weißbier, entfernten wiederholte Male gegen den Willen der “Urheber” ihre Namen aus deren Kritikseiten. Schließlich wurden die Seiten wegen “Editwar” gesperrt und somit dem nicht nicht über Adminrechte verfügenden Urheber sein Schreibzugriff entzogen.

    Durch diesen “Richterspruch” darf der kritisierte nun den Urheber der Kritik zwingen, seinen Benutzernamen von der Kritik zu entfernen. Das “Schiedsgericht” der Wikipedia, bestehend “Richtern” Achates, Henriette Fiebig, Kriddl, Proofreader, Rainer Zenz, Sebmol, Streifengrasmaus, SVL, und Thogo (Magadan nicht anwesend), bestätigte dieses Vorgehen als regelkonform und verbietet GLGerman auf seinen Benutzerseiten Namen unter Überschriften wie “neutral, Unentschieden/Schwankend” oder “Innerer Adminkreisel” einzuordnen und solche Abschnitte in Zukunft zu benutzen. Mehr noch, war dies sofort ein Anlass für Administrator Benutzer:S1, mit einem “Schnelllöschantrag” das sofortige Löschen der Seite zu verlangen. Anneke Wolf stellte gleich einen Löschantrag für die gesamte Einrichtung “Vertrauensnetz”. Und wie die Löschdiskussionen auch ablaufen können, ist hier beschrieben.

    Langfristig ist mit einer solchen Entscheidung, wenn sie umgesetzt wird (denn das Schiedsgericht ist ja noch innerhalb seiner Probezeit), der weiteren Verhinderung und Abbau von Kritik verstärkt - sofern nicht noch genug kritische Wikipedianer übrig sind, die sich z.B hier formieren oder auch in einem Meinungsbild. Voraussetzung ist allerdings, dass der Einfluss von autoritären Mitarbeitern wie Sebmol (z.B. hier bei der Vorbereitung) kompensiert werden kann oder nicht zu stark wird.

    Brummfuss

  43. Thomas7

    Beim so genannten Schiedsgericht ist m.E. nicht die Einrichtung als solche falsch, sondern die Besetzungsliste: Von den gegenwärtigen Mitgliedern
    (Rainer Zens, Thogo, Achates, Sebmol, SVL, HenrietteF, Kriddl, Magadan, Proofreader, Streifengrasmaus) sind mir fast alle (Rainer Z., Thogo, Achates, Sebmol, SVL, HenrietteF, Kriddl, Magadan, Streifengrasmaus) durch unreifes, skandalöses und Öl-ins-Feuer-Gießen-Verhalten bekannt. Bei dieser Truppe wurde der Bock zum Gärtner
    gemacht und der Einsatz der Ekel-Alfred-Truppe senkt das Niveau der Wikipedia wieder weiter deutlich ab. Eigenmächtig gegenseitig ernannte Hausmeistertypen bilden sich ein, eine Enzyklopädie zu machen.
    Stumpfsinn mag keine Kritik und es stehen dieser exzellenten Eliteeinheit der deutschen Wikipedia auch nur die eigenen Möglichkeiten zur Verfügung, mit Kritik umzugehen. Enzyklopädie sollte man das nicht nennen. Dass meine damalige - in kleinen Buchstaben geschriebene, sachlich formulierte Forderung nach freier Meinungsäusserung in meiner früheren Unterschrifts-Signatur bei diesen Trotteln auf heftigste Gegenwehr gestossen ist, ist doch bezeichnend. Das Haus mag brennen, aber die Hausmeister sind mit Graffitis beschäftigt. Der - sich selbst so bezeichnende - Mob liest übrigens hier auch mit. Wenige Sekunden, nachdem ich ein hier formulierten Satz unter einem neuen Zweitaccount umformuliert in die deutsche Wikipedia getragen hatte, wurde dies schon mit der Begründung gelöscht, dieser Satz wäre schon zu weit verbreitet. Nadelstiche und Kakao - durch den sie gezogen werden - mögen diese Hausmeister gar nicht. Hausaufgabe bis morgen: bitte finden Sie die Gründe hierfür heraus und bewerten Sie diese. Thomas7

  44. Thomas7

    Wie sagte doch Hermann Göring zu Hendrik Höfgen im von Klaus Manns geschriebenen, von István Szabó verfilmten Mephisto: ”wir müssen ein geistiges Zollsystem schaffen”. Genau damit beschäftigen sich der gegenwärtige Hausmeistermob in der deutschen Wikipedia. Thomas7
    wie es dabei zugeht, ist hier herzallerliebst karrikiert:
    http://lysis.blogsport.de/2008/01/08/deutsche-schweine/

  45. Reiner Hass

    @Thomas7: Kannst Du nicht schlicht und einfach dorthin fahren wo der Pfeffer wächst und uns mit deiner gequirlten Scheiße verschonen?

    Danke, die Sockenpuppe.

  46. Thomas7

    @Reine Dummheit: nein, ich werde mithelfen, den Hass und die Dummheit in der deutschen WP zu verkleinern. Thomas7

  47. Thomas7

    Misstrauensliste:
    * Unscheinbar
    * tsor
    * Thobnu
    * Sebmol
    * FritzG
    * Stefan64
    * S1
    * weitere folgen noch

  48. Brummfuss

    @Thomas7, @Misstrauensliste: Das nützt uns nicht viel, wenn du dir nicht die Mühe machst, in Stichworten darzulegen, was die Einzelnen deiner Meinung nach falsch machen, welche Rolle sie spielen, und das mit Links zu belegen. Es ist Arbeit, ich weiß, aber wohl notwendig, wenn man nicht pauschal in persönlichen Anfeindungen stecken bleiben will.

    @Schlumpfgericht: Bei der Besetzung dürftest du recht haben, wobei einige ja als Verfasser der sakrosanten Texte schon mal ausscheiden. Wer dort welche Position bezieht, bleibt entgegen der Mehrheitsentscheidung im ursprünglichen Meinungsbild im Dunkeln. Eine gerechte Meinungsfindung zur Entscheidung bei einer Wahl ist daher schon mal stark eingeschränkt. Laut Henriette Fiebig sollte das auch dem “Schutz der Mitglieder vor dem Mob” dienen link. Außerdem ist bei der ersten Wahl etliches schief gelaufen, und auch vor der zweiten Wahl waren die Eingriffe durch Mobbing und Manipulationen sebmols, poupous und anderen dermaßen massiv, dass viele gute Ideen oder fundierte Kritiken ignoriert wurden.

    Es fehlen aber nicht nur Transparenz der Entscheidungen oder eine Repräsentanz der Community. Bei der Wahl sind z.B. keine Contrastimmen zulässig. Es ist davon auszugehen, dass die Admins am stärksten beteiligt sind und Stammtischsympathien auch dort eine Rolle spielen. Das SG hatte sich sehr schnell nach dem ersten MB verselbstständigt und ist nun wieder ein kleiner Ehrenzirkel geworden, dessen Mitglieder mehr oder weniger parteiergreifend auch außerhalb ihres SG-Bereiches als Admins oder abstimmer in die Community eingreifen Die genannten Schiedsleute missbrauchen so ihre durch die “Wählerstimmen” gewonnene Deckung. Bestes Beispiel meine Sperrung durch Schiedsleut Achates, sowie die unmittelbaren Reaktionen darauf, innerhalb von 15 Minuten von zwei weiteren Schiedsleuten (link), Thogo (welcher mich ohnehin des öfteren angegangen ist) und SVL.)

    Für SVL alias “Jens Leschmann, Sachverständiger für das Kreditwesen” kein Problem. Auch DaB. z.B., welcher auch “Mitglieder in Nationalsozialistischen Vereinigungen” als WP-Autoren willkomen heißt , sieht hierin kein Problem. Sebmol und Kh80 sahen z.B. auch kein Problem in der Doppelbesetzung “Admin und Schiedsmann” (Link). Das sind jetzt aber nur Beispiele, insgesamt ist bei Vielen, wie so oft, das Problembewusstsein nicht vorhanden, da sie selbst noch nicht vom Problem betroffen sind.

    Defizite: Gewaltenteilung (siehe Entscheidung zu Vertrauensseiten) - Eingriffe in die Regeln der Community, Transparenz der Entscheidungsfindungen. Wahlen und Repräsentanz, und schließlich Doppelfunktion als Verwalter und Richter (Admin und Schiedsleut). Nun ja, da ist die Besetzung erstmal zweitrangig, damit leiße sich das problem erstmal abmildern. Ich würde, falls mal wieder entsperrt, nicht noch mal für ein solches SG stimmen. Aber wenn das das einzige Problem der WP wäre… seufz.

    Brummfuss

  49. andrax

    Die Tricks der Keime

    @Brummfuss. Das Sperrverhalten gegen dich und die offenen Fragen im Workshop haben mich zu einer Reihe und von ocus-installationen - geschaffen für die ansonsten meist trockene Illustration der Enzyklopädie - ispiriert. Dabei habe ich mir mal den aktuellen Fokus vorgenommen. Zur Vernissage sind dann alle herzlich eingeladen: Die Tricks der Keime.

  50. Thomas7

    Was hilf bei der gegenwärtigen Herrschaft der Dummheit in der deutschen WP? Was tun? Man muß die Hauptprotagonisten (Unscheinbar, RainerZ., Thogo, Achates, Sebmol, SVL, HenrietteF, Kriddl, Streifengrasmaus, Thogo, Kh80, Gunfighter, Felixs, Gunny, S1) und die Tölpel-Anhängerschaft (z.B. Ra’ike) m.E. durch den Kakao ziehen. ME hat hierfür gute Ansätze. Dass - wie bei MEs Aktivitäten gut zu sehen - die Enzyklopädie ein paar Kakao-Spritzer abbekommt, schadet ihr nicht wirklich, höchstens in den Augen kleinkarierter Bibliophiler, die humorlos keinen Kakao mögen. Letzten Ende braucht es repräsentative Strukturen, von Leuten, die allgemein als kompetent akzeptiert sind. Hier fallen mir besonders Martin Vogel, Cherubino, (der mir jedoch persönlich unsympatische) NichtIch und der zum Appeasement gegenüber dem Mob neigende Pjacobi auf. Auch Elian, der ich mal Wahlfälschung vorgeworfen habe, hat sich wohl inzwischen vom Saulus zum Paulus gewandelt. Der sich gerne im Niemandsland bewegende - und deswegen häufig umstrittene - Jesusfreund, würde ich - wie Benutzer Bhuck - zu den etwas vernünftigeren zählen. Andere, wie Lysis, haben sich ja inzwischen - vermutlich aus Frustration - aus dem Wikipedia-Projekt herausgezogen: Dummheit, wie das jüngste von S1 gestartete Verfahren gegen Martin Vogel sind halt erschreckend öde und verheerend in ihren Auswirkungen, die Diskussionsseite sind von geistig Bescheidenen wie KickOf verfälscht worden. Naja, es braucht noch ein wenig, um vom Kamel, zum Löwen wieder zum Kind zu werden und die Sinnhaftigkeit von Regeln wie “Manipulationen an Diskussionsseiten sind tabu” zu verstehen. Thomas7

  51. andrax

    @Thomas7. Beitrag vom 7. Februar 2008 um 12:53 Uhr. Sorry, ich finde deinen Beitrag extrem unsachlich und verletzend gegenüber die Personen, die du da angreifst. Das ist keine Kritik mehr, sondern nur noch Beschimpfung, die niemanden, außer deinem Ego nützt. Wer in einem Projekt wie Wikipedia mitarbeiten möchte, dem muss doch klar sein, dass er es mit den unterschiedlichsten Leuten zu tun hat, mit denen er sein Bestes geben muss, um mit ihnen zusammenzuarbeiten. Kritik gehört da unbedingt zu einer Zusammenarbeit. Was du dir da leistet, ist allerdings außerhalb von jeder ernstzunehmenden Kritik. Das ist nur noch Beschimpfung und Bashing. Dabei wird auch deine eigene Position für das Projekt nicht deutlich. So kann man nur schlussfolgern, dass es dir allein um deine Interessen geht. So funktioniert aber kein Gemeinschaftsprojekt.

  52. Brummfuss

    @Thomas7: Selbst wenn du recht haben solltest, würde das nichts nützen. Wenn du einen “Hauptprotagonist” losgeworden wärest, rutscht einfach der nächste autoritäre Hausmeistergeist nach. Deshalb müssen die Strukturen verbessert werden.

  53. Brummfuss

    @Andrax: Die tricks der keime sind echt klasse!! Ich finde es sehr mutig von dir, den “Focus” anzufassen. Hoffentlich hattes du Handschuhe an. Man kann ja nie wissen… nachher ist das Blatt noch ansteckend.

  54. Thomas7

    @andrax: ich habe mir die Verhaltensweisen mehrere Jahre lang angeschaut. Ich bin bei meiner Hypothesenbildung vorsichtig, glaube nur was m.E. positiv nachgewiesen ist, überprüfe auch Prämissen und lasse mich immer vom Gegenteil überzeugen, bei vorsichtigstem Signifikanzniveau. Mein Urteil hinsichtlich der Hauptprotagonisten ist kein leichtfertiges. Diese Leute tragen m.E. die Hauptverantwortung für die heutigen Mißstände in der deutschen Wikipedia. Ursprünglich war Ulrich Fuchs, der mit seinen Hetzreden großen Eindruck auf die Halbwüchsigen gemacht hat, die dann die heutigen Hauptprotagonisten auf das Schild gehoben haben bzw. diese gewähren lassen. Das hat zu mobbenden Verhaltensweisen, insbesondere der genannten Leute (Unscheinbar aka Carol…, RainerZ., Thogo, Achates, Sebmol, SVL, HenrietteF, Kriddl, Streifengrasmaus, Thogo, Kh80, Gunfighter, Felixs, Gunny, S1) geführt. Dieses Mobbing Mobbing zu nennen und die Mobber Tölpel ist kein Bashing, sondern ein vorsichtiges Zurückrufen aus einem Wald, in den es erheblich übler hereinschallt.
    Ich kenne Leute, die krank geworden sind durch das Mobbing dieser Leute. Krank geworden, nachdem sie mit offenem Visier und ihrem Klarnamen ehrlich Artikel geschrieben haben und heute von diesen Dummen an einen Pranger gestellt (wörtlich: Vandalen, keine Wille zu enzyklopädischer Mitarbeit erkennbar). Diese Hauptprotagonisten geben nicht das beste, sondern vermüllen die Wikipedia mit Militaria, lassen Rechtsradikale gewähren, verstehen häufig Argumentationsstränge nicht, mobben Leute aus der Wikipedia und aus den Chats, und behaupten dreist, eine Enzyklopädie zu machen. Wie soll man das anders nennen, als Dummheit? Es ist doch kein Zufall, dass Leute, die teilweise führende Positionen in der deutschen und internationalen WP besetzt haben, sich teilweise verbittert zurückziehen. Aus stilistischen Gründen sollte man Adjektive vermeiden. Hier wäre aber bornierte Dreistigkeit ganz angebracht. Die genannten Leute haben m.E. nichts in einer Enzyklopädie verloren. Und ich werde helfen, das deutlich zu machen. Wie ich vor zwei Jahrenhier Brummfuss schon mal gesagt habe, geht es nicht um mein Ego, sondern nur um “meine” Zeichenkette. Thomas7

  55. Thomas7

    @Brummfuss: das Loswerfen dieser bornierten Hauptprotagonisten ist das eine, das Einführen von repräsentativen Strukturen das andere. Beides beisst sich nicht. Solange ein sich selbst so nennender Mob in der deutschen Wikipedia “Meinung führt”, bin ich skeptisch, was direkte plebiszitäre Elemente angeht. Administratoren, wie sebmol, die in antisemitische Äußerungen kein Sperrgrund sehen, aber Hinz und Kunz aus Nichtigkeiten sperren, sind fehl am Platz in einer Enzyklopädie. Das Nachrutschen von weiteren autoritären Hausmeistern ist m.E. ein grupendynamisches Prozess, der zwar zu den kritisierten autologischen Strukturen in der deutschen WP führt, aber in den (Prozess) man - z.B. hier - eingreifen kann und auch technische Möglichkeiten (zeitliche Admin-Befristung, zwei Drittel-Mehrheiten, WP-Verfassung, Notwendigkeit zur Begründung von Sperrungen, Manipulationsverbote auf Diskussionsseiten) können helfen, diese Strukturen zu (ver-)hindern. Wer als keifender Hausmeister glaubt Enzyklopädie zu machen, muss halt lernen, dass WP ein offenes System ist, in dem enge Horizonte - zumindest auf Dauer - sich abgeleuchtet werden. Bei den obigen Protagonisten reicht dafür eine Fahrradtaschenlampe. Thomas7

  56. Reiner Hass

    Ich glaube nicht, dass deine persönlichen Angriffe irgendjemandem weiterhelfen. Bitte…lern rational zu werden, T7.

  57. Thomas7

    In den Artikeln Mindestlohn, IKB Deutsche Industriebank und Michael Rogowski vandalieren Schönfärber (z.B. Neo-Manchester-DümplerNis Randers) im Stil des Vorwende-Neuen Deutschlands und fälschen die Wirklichkeit durch eine neoliberle Brille. Nur fürs Protokoll. Thomas7

  58. Schazi

    ein lesenswertes beispiel wie wikipedia eigentlich nicht gedacht war, über Nazipedia, wikinazis und wikiblockwarts und einem kostenlosen PDF was auf ger keinen fall unter SEO auf wikipedia verlinkt werden durfte:
    http://seo-news.de/archives/2008/04/22/nazipedia-ohne-mich

    Schatzi

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