Antisemitische Äußerungen kein Sperrgrund?
“Antisemitische Äußerungen sind kein Sperrgrund.” So steht es, und zwar Wort für Wort, auf einer Wikipedia-Arbeitsseite, welche der internen Koordination der Projekt-Administratoren dient. Der “Admin”, der diese aufschlußreiche Interpretation der Wikipedia-Regeln am 16. Juni 2007 zum besten gab, ist innerhalb der Community kein Unbekannter: Sebastian Moleski, seit Sommer dieses Jahres auch Mitglied im Vorstand des Vereins Wikimedia Deutschland e. V. (1), gilt unter seinem Wikipedia-Pseudonym Sebmol nicht nur als überdurchschnittlich fleißiger Verwaltungsbeamter, sondern auch als einer der exponiertesten Verfechter einer harten Linie bei der Durchsetzung der berüchtigten Wikipedia-Höflichkeitsregeln. Und die gelten – das scheint im derzeitigen Inner Cirle der deutschsprachigen Wikipedia-Ausgabe zumindest eine diskussionswürdige Position zu sein – auch für Rassisten, Antisemiten, Neonazis und ähnliche Zeitgenossen. Was war der konkrete Anlaß?
Da sonst mittlerweile gegen “Störer” robust und entschlußfreudig durchgegriffen wird, war der Fall, der Mitte Juni zur Disposition stand, in mehrererlei Hinsicht aufschlußreich. Der User, dessen finale Sperrung in der Diskussion anstand, hatte sich immerhin bereits über Monate durch notorisch antisemitische und neonazistische Eingaben profiliert. Einige Highlights von Benutzer Schlachtpaulchen:
- auf der Diskussionsseite zum Artikel über das Buch “Klonk!” am 24. Januar der Hinweis: “Es wäre schön, wenn in einer Besprechung zu einem deutschen Buch auch die deutschen Begriffe genutzt werden.”
- 7. April, diesmal Diskussionsseite zum Beitrag über die Neonaziband Landser: “Habe den Link zu nadir.org entfernt, da sich linksradikale Hetzblätter, meiner Meinung nach, nicht mit dem Sinn einer Enzyklopädie decken.”
- am 14. Juni eine recht gesinnungsoffenbarender Detaileingriff zum Schicksal der Opfer im Vernichtungslager Sobidor: aus “ermordet” wurde “getötet” – eine für Nazis offensichtlich erträglichere Wortwahl.
In Konflikt mit den gemeinhin eher als überaufmerksam geltenden Projektadministratoren geriet der User schließlich durch ein Statement zur technischen Güte des Intel Pentium D-Chips am selben Tag. Der Kauft-nicht-beim-Juden-Hinweis im O-Ton: “Finde ich absolut nicht. Es hat mich vor der folgenschweren Entscheidung bewahrt, mir eine in Israel entwickelte CPU zu kaufen. Darüber bin ich doch sehr froh.”
War das Maß damit voll? Jein. Einerseits muß man konstatieren, daß eine Reihe Admin-Kollegen die “kein Sperrgrund”-Äußerung von Moleski in der folgenden Diskussion kritisierten. Um die Sperrung des neonazistischen Users wikipediakonform unter Dach und Fach zu bringen, sah sich Stefan64, der ausführende Administrator, allerdings genötigt, einen weiteren Beleg anzuführen – diesmal von der Diskussionsseite zum Beitrag “Massaker von Katyn”. Zitat Schlachtpaulchen in unkorrigierter Rechtschreibung: “Habe die dummen, linksradikalen und noch nicht einmal signierten Beiträge hier in der Diskussion und eventuelle Antworten darauf gelöscht. Wikipedia ist kein Spielplatz für linksradikale Pestalozzieschüler.” Das war es dann; mit dem “Pestalozzieschüler” hatte sich Schlachtpaulchen seinen Account endlich abgeschossen. Selbst Moleski wollte sich dieser Faktenlage nicht gänzlich verschließen. Antisemitische Äußerungen mögen kein Sperrgrund sein, “(…) Wikipedia-Benutzer auf persönlicher Ebene anzugreifen und ihre Arbeit zu beleidigen allerdings schon, insofern ist die Sperre aufgrund der anderen Beiträge gerechtfertigt.”
Handelt es sich bei dem beschriebenen Ereignis um einen Einzelfall? Leider nein. Der Schmusekurs der derzeitigen Wikipedia-Oberen gegenüber rechtslastigen Editoren und Inhalten hat durchaus System. Kritische User(innen), welche diese offensichtliche Tatsache auch nur zu thematisieren wagen, sehen sich mittlerweile recht massiven Einschüchterungsversuchen gegenüber (siehe auch den Fall Leopold von Dobschütz/Vermittlungsausschuß Nazi-Literatur in meinem Buch “Wikipedia inside”). Immer häufiger enden derartige Auseinandersetzungen mit Benutzersperrungen – vollzogen wegen Lapalien oder aufgrund offensichtlich zurechtgezimmerter Gründe.
Ein besonders herausragender Fall ist der Account Sandra Burger. Die Benutzerin, die ihr Wikipedia-Pseudonym aus dem Autokennzeichen-Kürzel ihrer Herkunftsstadt Saarbrücken kompilierte, wurde März 2006 aktiv und erwies sich, wie ihre Benutzerbeiträge-Liste zeigt, bald als ebenso kompetente wie kritische Mitarbeiterin aus im Bereich sozial- und umweltpolitischer Themen. Sachkompetenz wollten ihr selbst ihre Kontrahenten nicht absprechen. Accounttechnisch gesehen wurde ihr allerdings genau diese Sachkenntnis zum Verhängnis. Sandra Burgers beharrlich-eloquentes Argumentieren wurde rasch als herablassendes Verhalten gewertet; die obligatorische Anschuldigung der “Beleidigung” lauerte somit direkt um die Ecke. Und so kam es auch. Das Sperrlogbuch der Userin verzeichnet von August 2006 bis zu ihrer finalen Sperrung am 10. Juni 2007 sage und schreibe 16 (!!) vollzogene Sperrungen auf – von 12 Stunden bis zu einem Monat. Begründungen, so überhaupt welche angegeben: “nicht fähig zur produktiven Mitarbeit” (14. September 2006), “Vielleicht lernt die Benutzerin, ohne die Herabwürdigung anderer Wikipedianer auszukommen” (1. Dezember 2006) oder, als lapidarer Guten Morgen-Gruß: “In der Hoffnung auf Konstruktivität bei Tageslicht” (7. Januar 2007).
Hatte Sandra Burger tatsächlich andere User herabgewürdigt oder beleidigt? Betrachtet man die einzelnen Vorgänge näher, findet man Diskussions-Statements, Belege und Begründungen, vielleicht auch Eloquenz und pointiertes Zuspitzen – allerdings weit und breit keine Beleidigung. War es Sandra Burgers Schuld, wenn ihren Kontrahenten die Argumente und Belege ausgingen? Aus deren Sicht offensichtlich ja: Die Projektadministratoren Bdk, Dundak, Logograph, Gardini, Ralf Roletschek, Jergen, AT und He3nry, sachgebietsfremd, im Genre Beleidigung offensichtlich jedoch Experten nach eigenem Ermessen, sperrten die Userin für insgesamt 93 Tage – eine Anzahl, auf die rechtsradikale Herumnöler vom Schlage Schlachtpaulchen erst mal kommen müssen. Allerdings: Der User mit der bekundeten Abneigung gegen CPUs aus Israel war auch nicht zehn, sondern nur fünf Monate in Wikipedia aktiv.
Das Ende des Accounts Sandra Burger klingt selbst für aktuelle Wikipedia-Verhältnisse wie ein makabrer, grausamer Scherz. Versuche, sich als Autorin im Projekt zu behaupten, hatte Sandra Burger durchaus unternommen. In Mitteilungen an den Verein Wikimedia Deutschland e. v. sowie den Wikipedia-Mitbegründer Jimmy Wales wies sie wiederholt auf ihre unhaltbare Situation hin. Zum verhängnisvollen Fehler wurde der Userin schließlich ein simpler Hinweis auf eine Broschüre des DGB. Der Anlaß: eine Sachdiskussion zu einem sozialpolitischen Artikeleintrag. Die im sachlichen Kontext durchaus angemessene und argumentativ ja auch nicht ganz unbegründete DGB-Darlegung, daß eine arbeitnehmerfeindliche Politik mit den Boden bereiten kann für das Erstarken rechtsradikaler Kräfte, nahmen Sandra Burgers Kontrahenten zum Anlaß, endlich das passende Fait Accompli zurechtzuzimmern, der Autorin aufgrund ihres Lesetipps beleidigendes Verhalten zu unterstellen und sie zunächst für zwei Wochen, nach Ablauf der zwei Wochen für einen Monat und schließlich acht Tage später, am 10. Juni 2007, final aus Wikipedia rauszuschmeißen. Anders als bei Schlachtpaulchen fand auch Sebastian Moleski, daß Sandra Burger mit dem Hinweis auf die DGB-Broschüre ihr Konto überzogen habe. Moleskis Statement auf der Vandalismusmeldungsseite vom 18. Mai 2007: “Sandra Burger hat ihren Anspruch auf AGF (= Fairness, Anm. d. V.) nun wirklich mehr als verwirkt. Der Neonazi-Bezug mag subtil sein, es steht aber außer Frage, dass das absichtlich war und hier eine Verbindung ziehen soll, der meines Erachtens völlig inakzeptabel ist. Wenn es keinen Widerspruch gibt, halte ich eine Wiederholung der einwöchigen Sperre für angebracht.”
Ausführender Admin der unbegrenzten Sperre am 10. Juni war Gardini – ein Administrator, der sich, anders als Sebmol und Ralf Roletschek, auf seiner Benutzerseite zwar nicht direkt als Mitglied des “Chatmobs” ausweist, vom Auftreten her allerdings durchaus dieser Gruppe zugerechnet werden kann. Daß der Administratorenklüngel, der in den freien Chatkanälen von Wikipedia den Ton angibt, mittlerweile auch die Linie der deutschsprachigen Wikipedia-Ausgabe weitgehend bestimmt, gilt innerhalb der Community als offenes Geheimnis. Ebenso auch die Tatsache, daß die seit Ende 2006 praktizierte Methode des “Durchadministrierens nach Gutsherrenart” einen Exodus an Artikelschreiber(inne)n zur Folge hat, dessen Folgen sich wohl erst mittel- bis langfristig abschätzen lassen. Resignation, Angst und verbissenes Zähne-zusammenbeißen kennzeichnen die derzeitige Stimmung vieler projektkritischer Wikipedianer. Antidiskriminierungsetikette oder gar eine Police, welche die Enzyklopädieinhalte auf allgemeine Grundwerte wie die Carta der Menschenrechte festlegt, sind in weiter Ferne. Ob das so bleibt? Man wird sehen. Vorerst jedoch wird gegen “Störer” mit harter Hand durchgegriffen – selbst wenn sie nur auf DGB-Broschüren hinweisen. Antisemitische Äußerungen hingegen, das wissen wir ja jetzt, sind in Wikipedia noch lange kein Sperrgrund.
Günter Schuler

Am 17. Oktober 2007 um 03:10 Uhr
Ein gelungener & pointierter Bericht über die katastrophalen Verhältnisse in der Wikipedia! :danke:
Herzliche Grüße:.
san.draB@web.de
Am 19. Oktober 2007 um 12:29 Uhr
Ein Artikel, der wenn man ihn am Stück liesst seine ganze Kraft entfaltet. Sehr gut herbeitgeführt, hat mir gefallen und lies sich gut lesen.
Am 24. Oktober 2007 um 18:15 Uhr
Toleranz gegenüber antisemitische Äusserungen erfordert emanzipatorische Kategorien als “nicht neutral” in Frage zu stellen. Folgerichtig löschte der Admin Sebmol gestern die Kategorie Sexismus. Der Admin Uwe G., ein “Powerlöscher”, der aber prima mit dem inzwischen endlich gesperrten Sozialeugeniker Volkmar Weiss am Artikel “Vererbung der Intelligenz” zusammenarbeiten konnte, löschte heute die Kategorie Heterosexismus. Beide schiessen sich zudem auf die Kategorie Menschenrechtsverletzungen ein – wahrscheinlich nur eine Frage der Zeit, bis auch diese gelöscht wird. Ein Sonderweg der deutschsprachigen Wikipedia. In den anderen größeren Wikipedias sind solche Kategorien selbstverständlich.
Am 24. Oktober 2007 um 19:24 Uhr
“Antidiskriminierungsetikette oder gar eine Police, welche die Enzyklopädieinhalte auf allgemeine Grundwerte wie die Charta der Menschenrechte festlegt, sind in weiter Ferne.”
Das ist auch gut so, schließlich ist Wikipedia zur Neutralität und nicht einem bestimmten sozialpolitischem Weltbild verpflichtet. Ziel ist die Schaffung freier Inhalte, eines freien Zugang zum gesamten Wissen der Menschheit. Zur Verbreitung politischer Ansichten gibt es andere Organisationen, die zu diesen Zwecken gegründet wurden und solche Ziele bedeutend besser verfolgen können, ohne in inhaltliche Konflikte zu gelangen.
Am 25. Oktober 2007 um 00:22 Uhr
Antisemitismus ist Menschen verachtend. Menschen verachtende Inhalte müssen aufgeklärt als solche dargestellt werden. Nur weil es Menschen verachtendes Wissen gibt, publizieren wir das nicht 1:1. Was heißt dann für dich “freie Inhalte” (losgelöst von der Problematik der Diskriminierung etc.)? Was heißt den für dich Wissen (losgelöst, von der Darstellung wer dieses Wissen wozu anwendet)? Ohne ein Interesse an Aufklärung wird das Gefasel von Neutralität zur Menschen verachtenden Falle. Dass die Rechten hier das Postulat der Neutralität instrumentalisieren und die Gedankenlos Harmoniesüchtigen sich nur mit der Phrase “sozialpolitischem Weltbild verpflichtet” “guten Gewissens” die Augen verschließen können ist auch klar. Kritik ist da absolut notwendig, ebenso ein Gespür für diskriminierende Inhalte. Auf antisemitische “Wissensspender” sollte bitte dringend verzichtet werden.
Am 26. Oktober 2007 um 18:23 Uhr
Ach ja, der häuptling schwarze feder. klagt laut sein leid über die verlorenen kategorien, wie unindianisch. wäre vielleicht besser, der einzig wahre sohn der arbeiterklasse ginge zurück in sein asta-biotop, da sind alle ganz lieb zu ihm.
Am 30. Oktober 2007 um 17:42 Uhr
Es scheint in der deutschsprachigen Wikipedia noch niemand bemerkt zu haben, dass es eine Antidiskriminierungscharta gibt, die für alle lokalen Wikimedia-Projekte gilt. Ich frage mich, warum niemand in der Diskussion um Sebmols Äusserungen darauf verwiesen hat. Ich selber habe sie jetzt erst entdeckt:
“Die Wikimedia Foundation verbietet Diskriminierung gegen die gegenwärtigen oder potentiellen Benutzer und die Angestellten aufgrund von “Rasse”, Farbe, Geschlecht, Religion, nationaler Herkunft, Alter, Behinderung, sexueller Orientierung oder allen möglichen anderen gesetzlich geschützten Merkmalen.”
[http://wikimediafoundation.org/wiki/Non_discrimination_policy]
Gerade im deutschsprachigen Wikipedia scheint es notwendig zu sein, auf diese verbindliche Regelung an zentraler Stelle zu verweisen, damit zumindest die Admins hiervon Kenntnis nehmen.
Am 3. November 2007 um 04:30 Uhr
Nach dem nun eine Wiederherstellung der Kategorie Sexismus mit einem formalen Trick und ohne zur Kenntnisnahme der Argumetation verworfen worden ist, beende ich meine Mitarbeit im Projekt Wikipedia. Das im Bereich Diskriminierung die Anzahl der Artikel gekürzt werden sollen (am besten bis zu 10%) erhielt das ACK von einigen Admins, es fand sich kein Admin, der widersprach. Mit der Löschung der Kategorien im Bereich Diskriminierung und der erklärten Absicht, die wenigen vorhandenen Artikel zu reduzieren, hat sich meine Mitarbeit hier erledigt.
Günter Schuler hat Recht, wenn er eine Stärkung der Projekte und Fachredaktionen gegenüber den Admins einfordert. Die Diskussion um die gelöschten Kategorien im Themenfeld Diskriminierung waren manchmal geradezu absurd: die Aufforderung “Beweise, dass der Artikel “Antischwule Gewalt” etwas mit “Heterosexismus” zu tun hat” oder die Rechtfertigung eines Admins zur Löschung der Kategorie Heterosexismus: “auch in einem Portal (gemeint ist das Portal Homo- und Bisexualität) kann Unfug gemacht werden. Schon die Einordnung von Gleichstellung (Homosexuelle), Brandon Teena und Matthew Shepard (in die Kategorie Heterosexismus) macht das deutlich”. Tatsächlich obliegt die Erstellung von Kategorien unterhalb der Hauptkategorien den Portalen. Die Mitarbeiter des Portals Homo- und Bisexualität stimmten einheitlich und vehement für die Beibehaltung. Der Admin begründete sein Eingreifen in das “Hoheitsgebiet” dann mit dem obigen Satz: die Portalmitarbeiter haben keine Ahnung, da sie denken würden, die Artikel “Gleichstellung (Homosexualität)” und die Artikel zu Brandon Teena oder Matthew Shepard gehörten in die Themenkategorien Heterosexismus eingeordnet. Er stellte damit nur klar, wie wichtig eine größere Autonomie der Portale ist.
P.S. Der Admin der mit diesem Trick die Argumentation zur Wiederherstellung der Kategorie Sexismus umging war … nein nicht Sebmol, der war ja zu verwickelt, sodern sein oben genannter Kollege aus dem “Chatmob” Ralf Roletschek.
Am 9. November 2007 um 18:05 Uhr
Dass kein Admin bislang bereit ist, die Kategorie:Sexismus (und die Kategorie:Heterosexismus) wieder herzustellen, ist ein trauriger Kommentar. Es ist aber nicht so, dass alle Admins gegen solche Kategorien wären, aber die, die nicht dagegen sind, messen Kategorien keine besonderer Bedeutung bei, oder verwickeln sich ungern in kontroversen Themen. Wie soll jemand, der zum Thema Sexismus forschen möchte, eine Übersicht über die relevanten Artikel bekommen? Oder ist das unerwünscht? Dass nach Barb auch noch Schwarze Feder die Arbeit hinschmeisst, macht die Erforschung solcher Themen in der Wikipedia nur noch schwieriger. Man sollte übrigens schauen, wer mit welcher Begründung überhaupt erst den Löschantrag gestellt hatte. Im Fall der Kategorie:Heterosexismus wurde noch nicht einmal die Löschung, sondern nur die Verschiebung beantragt.
Am 5. Februar 2008 um 12:42 Uhr
Bei meinen damaligen Konflikten mit dem WP-DE Hausmeistermob half es (teilweise), sich direkt an Jimbo Wales zu wenden. Leider sind die damals offenen IRC-Chat-Rooms (#mediawiki #wikipedia im IRC-Netzwerk freenode) heute nicht mehr öffentlich, sondern man muß eingeladen sein. Die deutschsprachigen Chatrooms sind hingegen unter vollständig debiler Kontrolle. Eventuell kann man aber auch den IRC-Benutzer jwales direkt ansprechen. Gute Erfahrungen habe ich auch mit Administratoren aus Frankreich gemacht. Schlechte mit amtsanmaßenden Federführenden aus den Niederlanden. Nach den Statuten sind die Admins nur ganz normale Benutzer, die nur etwas mehr Knöpfe haben. Von Köpfen steht in den Statuten nichts. Amtsanmaßungen solcher Skandalnudeln wie Sebmol – auch Thoben habe ich in denkbar schlechtester Erinnerung – werden häufig in St. Petersburg (Florida) nicht bekannt, der Kremel ist weit. Aber wenn man den richtigen Leuten im Chat das mal steckt, kann es gut sein, dass der Admin-Kindergarten in der deutschen WP, wo Leute wie Sebmol, Thoben und andere nur die
Eisbergspitze sind, per Ordre de Mufti zur Ordnung gerufen werden. Alles in allem handelt es sich bei den transatlantischen Verbindungen aber um jene schwachen Links, die Albert-László Barabási so schön untersucht.
Am 5. Februar 2008 um 13:01 Uhr
Wie es in der deutschen Wikipedia zugeht, karrikiert Glukoza sehr hübsch:
http://lysis.blogsport.de/2008/01/08/deutsche-schweine/